Hamburg Journal

Dienstag, 23. Juni 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 24. Juni 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 24. Juni 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Wegen Corona: DLRG weitet Rettungsdienste aus

Wegen Corona bleiben viele Hamburgerinnen und Hamburger zu Hause - und drängen dafür verstärkt aufs Wasser. Schon jetzt sind Elbe und sogar die Alster voll mit Booten und auch Schwimmenden. Doch viele Menschen unterschätzen die Gefahren, insbesondere an der Elbe. Erst am Montag rettete die Polizei bei Övelgönne Schwimmende aus der Elbe - darunter eine schwangere Frau. Jetzt zieht die DLRG in Hamburg Konsequenzen aus der Entwicklung: Von Donnerstag an wird die Wache am Elbstrand in Wittenbergen die gesamte Woche besetzt sein, solange die Sonne scheint. Bislang war die Wache nur am Wochenende besetzt.

Skandal-Rapper Gzuz vor Gericht

Eigentlich heißt er ja Jonas Klauß, doch für einen richtigen Rapper ist das natürlich kein Name. Gzuz klingt da schon besser, und auch sonst will Jonas seinem Image gerecht werden. Am Dienstag steht der Sänger der 187 Straßenbande - mal wieder - vor Gericht. Meist ist es Kleinkram, doch diesmal wiegen die Anklagepunkte gegen den 31-Jährigen schwerer: Der Skandal-Rapper soll vom Balkon geschossen, aus einem Rettungswagen Sauerstoffflaschen gestohlen und einen Fan verletzt haben. Mal sehen, ob der Prozess gegen Gzuz am 23. Juni wirklich stattfindet - beim letzten Verfahren im Februar war Jonas Klauß nicht erschienen und musste von der Polizei vorgeführt werden.

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Der Rapper Gzuz, Mitglied der Hamburger Hip-Hop-Gruppe 187 Strassenbande, auf dem Weg in einen Gerichtssaal in Hamburg. © picture-alliance/dpa Foto: Christian Charisius

Rapper Gzuz: Selfies auf dem Weg ins Gericht

Erneut angeklagt: Rapper Gzuz von der Hip-Hop-Gruppe 187 Strassenbande ist diesmal pünktlich vor Gericht erschienen. Im Saal ging es dann in rauem Ton zur Sache. mehr

Abi in Corona-Zeiten - und was nun?

Ob der Aufkleber "Abi 2020" so häufig auf dem Heck des ersten Wagens klebt wie in den vergangenen Jahren? Denn für den diesjährigen Abitur-Jahrgang ist alles anders: Auslandsjahre, Work and Travel oder soziale Arbeit im Ausland fallen erst mal weg, der Arbeitsmarkt ist düster und Univorlesungen finden im anstehenden Wintersemester vor allem digital statt. Auch auf den Abi-Ball und auf die Abschlussfahrt mussten die Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahr verzichten. Simran und Jaqueline sind Schulsprecherinnen des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums und stecken genau in dieser Situation. Am Montag nun war ihre alternative Abifeier - mit nur zwei Begleitern, mit 1,5 Metern Abstand und auf eine Stunde gekürzt.

Weitere Themen:

- "Night of Light": Rotlicht wegen Corona-Notstand
- Tödliche Messerstiche in Flüchtlingsunterkunft
- Sommerfestival: Kampnagel plant trotz Corona

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