Hamburg Journal

Mittwoch, 10. Juni 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 11. Juni 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 11. Juni 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Wahl des Ersten Bürgermeisters

Eine Bürgermeister-Wahl unter besonderen Voraussetzungen: Statt im Plenarsaal fand die Wahl im Großen Festsaal statt, mit Abstand und Plexiglaswänden. Peter Tschentscher (SPD) wurde mit 87 von 123 Stimmen wiedergewählt und im Anschluss vereidigt. Für die Wiederwahl brauchte Tschentscher die Mehrheit der gesetzlichen Mitglieder, also 62 der 123 Abgeordneten. Auch der von Tschentscher aufgestellte Senat wurde in der Bürgerschaft mit 83 Ja-Stimmen bestätigt. Hier reichte die einfache Mehrheit. Der Rot-Grüne Koalitionsvertrag steht unter dem Motto: "zuversichtlich, solidarisch, nachhaltig". Er will die Corona Krise mit Innovationen und Investitionen überwinden, steht aber angesichts von Corona in vielen Feldern unter Finanzierungsvorbehalt.

Das sind die Neuen im Senat

Nach ihrem Wahlerfolg im Februar war klar, dass sich das neue politische Gewicht der Grünen auch in einem neuen rot-grünen Senat bemerkbar machen würde. Die Partei stellt künftig vier statt drei Senatorenposten. Parteichefin Anna Gallina soll, um ein Gleichgewicht von Männern und Frauen auf der Grünen-Senatsseite zu schaffen, das Amt der Justizsenatorin von ihrem Parteifreund Till Steffen übernehmen. Der bisherige Fraktionschef Anjes Tjarks soll die Verkehrsbehörde leiten. Die beiden neuen aus dem Senat im Portrait.

Die "Peking" wird Museumsschiff

Für einen späteren, barrierefreien Museumsbetrieb wird der fertig restaurierte Großsegler in einer letzten Bauphase auf der Peters Werft in Wewelsfleth umgebaut. Ursula Richenberger, Projektleiterin des späteren Hafenmuseums, hat nun (von Joachim Kaiser) das Ruder übernommen und leitet verantwortlich die finalen Arbeiten an der "Peking". Aktuell wird das Schiff um Dimensionen erweitert, die es vor Kap Hoorn nie brauchte: Barrierefreiheit, Anschaulichkeit, Licht und Ton. In die Außenhaut kommen Ein- und Ausgangstüren, ein Niedergang (Treppe) wird um einen großen Fahrstuhl ergänzt und es kommt Elektronik an Bord, z. B. eine aufwendige Lautsprecheranlage, für Notfälle und andere Durchsagen. Die Herausforderung: Am wiederhergestellten ursprünglichen Charakter der "Peking" so wenig wie möglich zu ändern. Ursula Richenberger wird in der finalen Bauphase und wenn die ersten Töne aus der Lautsprecheranlage ertönen begleitet.

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