Hamburg Journal

Donnerstag, 07. Mai 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 08. Mai 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Schulöffnung nach den Maiferien

Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe hat die Berliner Öffnungsbeschlüsse für die Schulen begrüßt. Er kündigte für Hamburg weitere Schritte an. Nach den Maiferien sollen jetzt auch die Schüler der bislang fehlenden Klassenstufen wenigstens einmal pro Woche Unterrichtsstunden in der Schule bekommen. Der Unterricht soll unter anderem dafür genutzt werden, das Lernen zu Hause besser vor- und nachzubereiten.

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Hamburg Bildungssenator Ties Rabe (SPD) spricht im Rathaus während einer Pressekonferenz. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Schulunterricht für alle Hamburger Schüler nach Mai-Ferien

In Hamburg sollen alle Schülerinnen und Schüler nach den Mai-Ferien zumindest einmal pro Woche in der Schule unterrichtet werden. Das hat Schulsenator Rabe angekündigt. mehr

Urteil im Prozess um Brand im Bahrenfelder Forsthaus

Bis zu 20 Meter hoch lodern die Flammen in der Nacht vom 23. auf den 24. März 2015 und vernichtet das "Bahrenfelder Forsthaus". Mit dem Gebäude gehen auch Erinnerungen an die Hamburger Prominenz, die hier ein und aus ging, wie Heidi Kabel, Loki Schmidt oder Henning Voscherau. Jetzt, fünf Jahre später, wird die Justiz ihr Urteil fällen: Auf der Anklagebank sitzen die ehemaligen Betreiber im Alter von 67 und 60 Jahren sowie ein 47-jähriger Komplize. Sie sollen das Restaurant in Brand gesetzt haben, so die Staatsanwaltschaft, um einen Versicherungsfall vorzutäuschen und die Versicherungssumme zu kassieren. Der Schaden betrug mehr als eine Million Euro. Die Staatsanwaltschaft hat Mitte April Strafen von dreieinhalb bis vier Jahre gefordert.

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Das Hamburger Landgericht. © picture alliance/dpa Foto: Bodo Marks

Bahrenfelder Forsthaus abgefackelt: Pächter verurteilt

Das Hamburger Landgericht hat die Pächter des abgebrannten Bahrenfelder Forsthauses verurteilt. Sie müssen wegen Brandstiftung und versuchten Versicherungsbetruges ins Gefängnis. mehr

Konzertveranstalter vor dem Aus?

Rund 127.000 Menschen sind bundesweit für Konzert-Veranstalter tätig. Viele davon arbeiten für die zahlreichen Agenturen in Hamburg. Die sind allesamt frustriert, weil sie bisher nur wissen, dass sie bis zum 31. August keine Veranstaltungen organisieren können, und wie es danach weiterlaufen soll, wissen sie ebenfalls nicht. Ihre Herausforderungen sind viele: einerseits können sie nichts veranstalten, andererseits laufen viele Kosten weiter, auch wenn fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits in Kurzarbeit sind. Elf Milliarden Euro setzt die Branche pro Jahr um und ist damit in der gesamten Unterhaltungsbranche Spitzenreiter. Doch die Politik gibt ihnen kein Geld zur Überbrückung, lediglich Clubs werden gefördert trotz massiver Forderungen. Ideen für "abgespeckte" Konzert hält unser Interviewpartner, Jens Michow - Sprecher des Bundesverbandes der Konzertveranstalter und selbst eine Hamburger Größe - für unmöglich. Zu hoch sind die Kosten, um überhaupt ein Konzert mit den Mitarbeitern veranstalten zu können. Nur 50 Prozent der Besucher oder größerer Abstand, Freiluftkonzerte mit weniger Besuchern oder anderer Bestuhlung funktionierten finanziell definitiv nicht. Auch andere Ideen und Konzepte sind schwierig umzusetzen, daher fordert er dringend mehr Hilfe. 30 Prozent der Veranstalter in Norddeutschland stehen sonst direkt vor der Insolvenz. Erschwerend kommt hinzu: Am Donnerstag entscheidet der Bundestag darüber, ob die "Gutschein-Lösung" für abgesagte Konzerte weiterhin toleriert wird. Sollten die Veranstalter die Gutscheine tatsächlich auszahlen müssen, gehen noch mehr Veranstalter definitiv pleite. Jens Michow spricht über Hamburger Veranstalter, die enormen Herausforderungen und Forderungen wie beispielsweise den Stadtpark, Elbjazz und Co.

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- Fußballprofis trainieren wieder
- Busdemo Innenstadt
- Klönbude für Senioren

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