Hamburg Journal

Freitag, 01. Mai 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 02. Mai 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 02. Mai 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

1. Mai: Demo - oder nicht?

In den letzten Jahren blieb es bei den autonomen Demos in Hamburg rund um den 1. Mai relativ ruhig - dank des entschlossenen Durchgreifens der Polizei während des G20-Treffens und der anschließenden Strafverfolgung, so jedenfalls die Meinung der Polizeigewerkschaften. Auch wenn Corona alles beherrscht: Noch ist unklar, ob sich die autonome Szene an Vorgaben überhaupt halten will. Ein Thema hätte die Szene jedoch: Die Besorgnis der Deutschen um ihr eigenes Wohl und das Leid der Flüchtlinge auf der anderen Seite.

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Wenige 1. Mai Demonstranten stehen - mit Abstand - in de Nähe der Hamburger Fischauktionshalle. © NDR Foto: Karsten Sekund

DGB: Kleine Versammlung und Online-Kundgebung

Am 1. Mai wird es wegen der Corona-Reglungen keine Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hamburg geben. Stattdessen soll eine Online-Kundgebung stattfinden. (30.04.2020) mehr

Einsatzkräfte der Polizei sichern das Umfeld des Bahnhofs im Hamburger Stadtteil Harburg. © dpa-Bildfunk Foto: Axel Heimken

1. Mai und Corona: Nur kleine Demos in Hamburg

Trotz der Corona-Pandemie sind mehr als 40 Versammlungen zum 1. Mai in Hamburg angemeldet worden. Klar ist nun: Rechtsextremisten dürfen in Harburg nicht demonstrieren. (30.04.2020) mehr

Zukunftssorgen: Hamburgs Clubs und Kneipen

In dieser Woche macht die Schätzung eines Interessenverbandes die Runde, dass jedes Dritte der Hamburger Restaurants die Corona-Krise nicht überleben wird. Noch schlimmer dürfte es um die Clubs und Kneipen der Stadt bestellt sein. Nach Angaben des Hamburger Clubkombinats kommt es in vielen Läden auf jede verkaufte Cola an. Hilfen gibt es teilweise vom Staat, aber: Wann dürfen Menschen wieder zusammen feiern? Und wenn sie es wieder dürfen, werden sie kommen?

"Lagerkoller" - Eimsbüttler entwickeln App gegen Langeweile

Ohne Kita, Schule und befreundete Kinder den Nachwuchs bei Laune zu halten, wird von Woche zu Woche schwerer. Eine in Rekordzeit entwickelte App zweier befreundetet Eimsbüttler Familienväter könnte jetzt Abhilfe schaffen. Sebastian Simon und Paul Guhl haben zusammen mit einer Hamburger Firma die App "Lagerkoller" entwickelt - eine kostenlose Anwendung, bei der die User kreative Beschäftigungsideen hochladen können. Die neuen Spielideen der noch jungen "Lagerkoller"-Community testen werden bei einem Besuch bei den Entwicklern getestet.

Weitere Themen:

- DGB-Vorsitzende Katja Karger im Interview
- Reaktionen auf Bundespaket Corona vom Vortag
- Mai-Besuch bei den Störchen Fiete und Erna in Curslack

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