Hamburg Journal

Donnerstag, 30. April 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 01. Mai 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 01. Mai 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Coronavirus im UKE: Eine Krebspatientin berichtet

Babette Grosch wird gerade wegen eines Krebsleidens im UKE behandelt. Vor zwei Wochen dann der Schock - sie hat sich in der Klinik mit dem Coronavirus infiziert. Bange Stunden, auch für ihren Mann Thomas. Er selbst gehört zur Risikogruppe, hatte schon eine Lungenembolie. Babette Grosch überlebt, einige andere auf ihrer Station nicht. Sie ist momentan wieder in der Onkologie des UKE untergebracht. Zu ihrem Mann hält sie per Skype Kontakt. In den kommenden Monaten ist es unwahrscheinlich, dass das Ehepaar körperlichen Kontakt haben darf. Die beiden sind 67 und 65 Jahre alt und seit Mitte der Achtziger Inhaber eines Weinladens in Ottensen, den sie nebenher versuchen weiterzuführen. Bei einem Skype-Gespräch wird nachgefragt, wie sich die Situation im UKE dargestellt hat, nachdem sich dutzende Patienten infizierten.

Weitere Informationen
Blick auf den Eingangsbereich des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Erstmals ist in Hamburg eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Es handele sich um einen Mitarbeiter der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). © picture alliance Foto: Bodo Marks

Coronavirus-Fälle im UKE: Staatsanwaltschaft ermittelt

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben sich Krebspatienten mit dem Coronavirus infiziert. Drei starben inzwischen. Nach NDR Informationen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. (28.04.2020) mehr

Ministerpräsidenten beraten über Corona-Maßnahmen

Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel beraten die Ministerpräsidenten am 30. April das weitere Vorgehen bei den Corona-Beschränkungen. Dabei wird es unter anderem darum gehen, wie lange die Kontaktbeschränkungen noch gelten sollen. Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher wird direkt nach der Bundespressekonferenz im Hamburg Journal die Beschlüsse erläutern.

Liebesgrüße zum 1. Mai

Der Tanz in den Mai, der Tanz um den Maibaum - alles abgesagt. Das ist traurig, aber eine Tradition ist auch in Corona-Zeiten erlaubt: Die "Liebesmaien", ein Gruß an die Liebsten, aufgestellt an Haustür oder Fenster. Im Norden ist der Brauch zwar weniger verbreitet als im Süden Deutschlands, das könnte sich aber in Corona-Zeiten ändern. Ursprünglich sind es die jungen, unverheirateten Männer, die ihrer Liebsten in der Nacht zum 1. Mai sogenannte Maien (also kleine Birken oder auch Birkenzweige) zuhause ausstellen. Die Bäume sind mit bunten Bändern und einem "Maiherz" geschmückt, auf dem auf dem der Name der Liebsten oder ein Gruß steht. Der Maibaum bleibt etwa einen Monat lang stehen, bis ihn derjenige wieder abholt, der ihn auch aufgestellt hat. Dann gibt’s eine Belohnung von der Frau z.B. eine Einladung zum Essen. Warum nicht jetzt den zurzeit "mit Abstand" liebsten Menschen (egal ob Frau oder Mann, Oma oder Onkel, bester Freundin oder nettestem Nachbarn) einen Frühlingsgruß übermitteln?

Weitere Themen:

- Geisterspiele - wie geht es los?
- Arbeitsmarktstatistik

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Clarissa Ahlers-Herzog
Arne Siebert
Moderation
Jens Riewa
Nachrichtenmoderation
Carl-Georg Salzwedel