Hamburg Journal

Sonntag, 26. April 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 27. April 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Ab Montag: Maskenpflicht in Hamburg

Ab Montag muss man im Hamburger Einzelhandel, im ÖPNV und in Alten- und Pflegeheimen Maske tragen. Ein einfacher Mundschutz aus Stoff reicht. Schon jetzt tragen viele die Maske freiwillig. Was sagen jetzt schon Fahrgäste des ÖPNV dazu? Wie sieht im Supermarkt aus, der ab Montag Masken an die Kundinnen und Kunden ausgeben will? Und ein Besuch in der Nähstube von Liliane Böttger in Altona. Sie näht das ganze Wochenende über im Akkord, um die erwartbar starke Nachfrage zum Wochenbeginn zu bedienen. Und für alle, die noch keine Maske haben, wird gezeigt, wie man selbst eine basteln kann.

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Zwei Menschen gehen mit Maske durch eine Stadt. © picture alliance / Geisler-Fotopress Foto: Christoph Hardt

Corona-Krise: Seit Montag auch in Hamburg Maskenpflicht

In Bussen und Bahnen sowie in Geschäften und auf Wochenmärkten in Hamburg müssen die Menschen seit Montag einen Mundschutz tragen. Der Einzelhandel warnt vor zusätzlichen Belastungen. mehr

Fülle deine Töpfe - die etwas größere Nachbarschaftshilfe

Eigentlich kochen Beate und Claudia bei ihrem kleinen Catering-Unternehmen leidenschaftlich gerne für Seminare, Yogaveranstaltungen etc. Das geht aber jetzt nicht mehr. Da aber auch sie nicht tatenlos bleiben wollen, kochen sie jetzt für die Nachbarschaft. Aus der Küche der Flottbeker Kirche verteilen sie an die Nachbarn köstliche vegetarische Gerichte, wie Tandoori-Möhren mit Couscous, Dinkelpasta mit Erdnusssauce etc. Die Nachbarinnen und Nachbarn kommen mit ihren leeren Behältern vorbei und lassen sie sich füllen.

"Hamburg damals": 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Neuengamme

Heinrich Schacht war ein SPD-Amtsmann in der Wedeler Stadtverwaltung. Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, wurde er aus seinem Amt entfernt und erhielt wie viele andere SPD-Mitglieder keine Neuanstellung - solange bis die mittelständische Baustoff-Firma Lüchau gegen die Empfehlung der NSDAP Schacht als Buchhalter einstellte. Im Jahr 1944 wurde er dennoch verhaftet und kam ins Konzentrationslager Neuengamme. Die "Lüchau-Frauen" Elise Lüchau senior und ihre Schwiegertochter Elise Lüchau junior setzen sich in der Folge - der Sohn und Ehemann war im Krieg umgekommen - für Schacht ein und erreichten nach einigen Monaten die Freilassung. In dieser Spurensuche geht es auf die Suche nach Heinrich Schacht: in der Dokumentation und im ehem. Ziegellwerk der Gedenkstätte Neuengamme und in Wedel, wo Schacht nach Kriegsende Bürgermeister wurde. Auch Familie Lüchau kommt zu Wort: Sohn Klaus Lüchau, damals ein Kind, erinnert sich an Mutter und Großmutter.

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Hamburg damals.

Hamburg damals

Jeden Sonntag blickt das Hamburg Journal in die Vergangenheit. Die spannendsten Filme aus unserer Geschichts-Reihe finden Sie hier. Viel Spaß beim Eintauchen in vergangene Zeiten! mehr

Weitere Themen:

- Schutzausrüstung in Pflegeheimen
- Zoff um Gesundheitsamt in Harburg
- John Neumeier und sein Ballettmuseum

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Redaktion
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