Hamburg Journal

Mittwoch, 08. April 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 09. April 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 09. April 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Rettungsschirm für Hamburger Wirtschaft

Die ersten Gelder sind geflossen. Bis Dienstagabend sind 87,7 Millionen Euro ausgezahlt worden, bis Donnerstag sollen es 233 Millionen sein. Insgesamt sind 23.677 Anträge bearbeitet worden, 35.480 Anträge sind eingegangen, 57.041 Antragsteller registriert. Finanzsenator Andreas Dressel ist zufrieden, mahnt aber an, dass noch mehr Unternehmen die Hilfen annehmen sollen, sofern sie berechtigt sind. Wir sprechen mit dem Finanzsenator live im Studio und zeigen, wie die Hamburger Wirtschaft den Rettungsschirm annimmt.

Abi im Ausnahmezustand

In der vergangenen Woche hat die Schulbehörde entschieden, die Abi-Prüfungen wie geplant stattfinden zu lassen. Für Hamburgs Oberstufenschülerinnen und -schüler ein Wechselbad der Gefühle. So wie bei der 18-jährigen Alina Richter. Denn für die Prüfungen lernen können sie und viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler des Corvey-Gymnasiums nur erschwert: Da viele Eltern und jüngere Geschwister ebenfalls zuhause sind, fehlt vielen der Raum sich konzentriert auf die Prüfungen vorzubereiten - zumal ja nicht zum jetzigen Zeitpunkt klar ist, ob die Schülerinnen und Schüler überhaupt wie geplant an den Prüfungen teilnehmen können - oder ob es alles noch ganz anders kommt. In der Schule dürfen sich die Abiturientinnen und Abiturienten nicht aufhalten - und Gespräche mit Fachlehrerinnen und -lehrern sind ebenfalls nicht ohne weiteres möglich. Das Hamburg Journal gibt Einblick in eine Abi-Vorbereitung mit digitaler Lerngruppe und stetem Bangen von Eltern und Schülerinnen und Schülern.

Weitere Informationen

Corona: Sport-Abiturprüfungen in Hamburg finden statt

Alle Abiturprüfungen im Fach Sport sollen in Hamburg stattfinden. Das gab Schulsenator Ties Rabe bekannt. Zuvor hatte es großen Protest gegen Prüfungen in Ersatzfächern gegeben. mehr

Ohne Internet geht nix mehr

Vielerorts werden jetzt Witze gemacht darüber, was täten wir nur ohne das Internet. Aber eigentlich ist es kein Witz, denn die sozialen Kontakte, die uns noch bleiben gehen zurzeit nur über das Internet. Das sind Konzerte mit knapp 70.000 Zuschauenden über Instagram - so viele hatte Michael Schulte wohl noch nie beim Live-Auftritt - öffentliche Autorenlesungen für Kinder, aber auch Klavierstunden, die per Facetime abgehalten werden oder gar Geburtstagsfeiern über Gruppenportale. Daneben die ganze Homeoffice- und Homeschooling-Anforderungen. Das Internet ist momentan mehr als gefordert. Wir blicken auf die unterhaltsamen und sozial-distanzierten Aktionen im Internet und fragen bei den Internet-Betreibern nach, ob das Netz den Belastungen standhält.

Weitere Themen:

  • UKE zu Corona
  • Hotelzimmer für Obdachlose
  • Oberhafenkantine bietet Kaffeeklappe an

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