Hamburg Journal

Sonntag, 05. April 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 06. April 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Sozialsenatorin Melanie Leonhard spannt sozialen Schutzschirm auf

Hamburg spannt nicht nur einen Schutzschirm für Unternehmen auf, sondern für alle Personen, die in Not geraten. Was für die Einzelne oder den Einzelnen getan werden kann, wenn der Lebensunterhalt wegbricht oder Kinder und Frauen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen zu Hause in Notsituationen geraten, darüber spricht Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Hamburg Damals 6. April 1965 Erster elektrisch betriebener Fernschnellzug läuft in Hamburg ein

Tausende Menschen stehen am 6. April 1965 an der Bahnstrecke von Hannover bis nach Hamburg. Sie winken und applaudieren für den Zug, dessen Lok mit einer Tannengirlande Richtung Norden heizt. Heizt? Nein, Heizer sind auf dieser Lok nicht mehr erforderlich. Es ist eine E-Lok vom Typ E10. Hamburg ist ab diesem Tag angeschlossen an ein europaweites Oberleitungssystem. Die Elektrifizierung reicht bis an die Südspitze Italiens. Es ist der Anfang vom Ende der Dampflok. Im Mai 1961 hatten Hamburg, Niedersachsen und Bremen die Verträge zur Elektrifizierung unterzeichnet. Vor allem ging es darum, die Seehäfen mit guten Hinterlandverbindungen auszustatten, so der damalige Regierungsdirektor Hamburgs, Gerhard Schattschneider. Ingulf Leuschel ist ehemaliger Bahnmanager. Er erinnert sich noch an die Zeit der Dampflok: Waren Lok und Waggons zu eng mit einander verkuppelt, übertrugen sich das Ruckeln auf die Waggons. Das war mit dem elektrischen Fahren vorbei. Und die Bahngeschichte Hamburgs hatte ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Julian Sengelmann - Glaube ja, Kirche, nein?

Autor, Musiker, Moderator, Theologe - Julian Sengelmann ist wahrlich mit vielen Talenten gesegnet. Am 21. April erscheint das zweite Buch des gebürtigen Hamburgers, der im Rahmen eines Pilotprojektes der Nordkirche berufsbegleitend "Vikar" an der Hauptkirche St. Katharinen lernt. Titel: "Glaube ja, Kirche, nein? Warum sich Kirche verändern muss". Eigentlich hatte Julian Sengelmann in den sozialen Medien Follower und Fans aufgerufen, ihn zur ganz persönlichen Wohnzimmerlesung zu sich einzuladen. Da hat ihm nun das Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deswegen dreht das Hamburg Journal den Spieß um und besucht ihn mit "kleinem Team", um mit ihm über die Bedeutung von Glauben und Musik in Zeiten der Krise zu sprechen.

Weitere Themen:

- Sommerzeit-Wochenende unter Corona
- Kunstvoll in der Krise: Roberto Spadoni
- Wetter: Wassersport und Corona

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