Hamburg Journal

Freitag, 27. März 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 28. März 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 28. März 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Landespressekonferenz zu Corona

In der Sitzung des Bundesrates am 27. März geht es um zusätzliche Milliardenausgaben aufgrund der Corona Krise. Gibt es grünes Licht aus Berlin kann auch Hamburg den Schutzschirm für Corona Geschädigte starten. Darüber und über die neuen Fallzahlen aus Hamburg wird Bürgermeister Peter Tschentscher mit weiteren Senatsmitgliedern am Abend des 27. März im Rathaus Auskunft geben. Am Vormittag bereits steht die bekannte UKE-Ärztin Marylin Addo gemeinsam mit Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank den Medien Rede und Antwort.

Weitere Informationen

Jetzt: UKE informiert über aktuelle Corona-Lage

Das Universtitätsklinikum Hamburg-Eppendorf informiert heute über den aktuellen Stand zum Coronavirus. NDR.de überträgt die Veranstaltung seit 14 Uhr im Video-Livestream. mehr

Hamburger "Arzt ohne Grenzen" beim Einsatz in der Heimatstadt

Sie begeben sich freiwillig in Situationen, wie wir sie jetzt durch die Corona-Pandemie alle erleben, die alle bedrückt, vielen Angst macht und manchen in Lebensgefahr bringt: "Ärztinnen und Ärzte (und auch Pflegekräfte) ohne Grenzen" reisen dorthin, wo kranke Menschen ihre Hilfe am dringendsten brauchen, oft in die Zentren von Seuchen und Epidemien. Quarantäne, Krankheit, Tod und auch immer die Bedrohung sich selbst zu infizieren - das alles haben sie schon erlebt. Und meist mit viel größeren Gefahren und viel weniger Möglichkeiten, den kranken Menschen zu helfen. Das Hamburg Journal trifft einen dieser "grenzenlosen" Helfer - jetzt beim Einsatz in der eigenen Heimatstadt, sprechi mit ihm über seine Erfahrungen - heute in Hamburg und früher im Ausland  -  darüber wie er es schafft, mit der Krankheit, dem Leid und auch den eigenen Ängste zu leben, mit den Bildern im Kopf und den Gefühlen, darüber, was stark macht und Kraft gibt, in solchen Zeiten zu helfen und selbst an Körper und Seele "heil" aus allem heraus zu kommen.

Mundschutz für den Borsteler Tisch

Sie näht und näht was Finger, Stoff und Maschine hergeben. Marianne Hollederer näht Mundschutzmasken aus bunten Stoffen. In der Corona-Krise irgendwie helfen zu können, das ist ein schönes Gefühl sagt die 66-jährige Eimsbüttelerin. Ihr 71-jähriger Mann fährt Lebensmittel für die Tafel aus, so hörte sie von dem Mundschutz-Bedarf an den Ausgabestellen für Bedürftige, von denen mittlerweile nur noch ganz wenige in der Stadt geöffnet sind. Eine dieser wenigen Anlaufstellen ist der Borsteler Tisch. Mittwochs und donnerstags werden hier weiterhin Lebensmittel an Bedürftige verteilt, fertig verpackt in Tüten, wenn auch von nun an im Freien.

Weitere Themen:

- Corona: Psychologische Probleme
- Die Hamburger Filmbranche in der Corona-Krise
- Feuer in Sasel

Produktionsleiter/in
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