Hamburg Journal

Freitag, 20. März 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 21. März 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 21. März 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Maßnahmen gegen Corona: Kommt doch eine Ausgangssperre?

Die vom Hamburger Senat beschlossenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus scheinen zumindest am 19. März weitgehend eingehalten worden zu sein. Die Polizei führte intensive Kontrollen an Spielplätzen, vor Geschäften, Kneipen und Restaurants durch, um die Einhaltung der Anordnungen zu prüfen. Am Abend des Donnerstag und in der Nacht hätten die Beamten zwar rund 100 Verstöße festgestellt, im Verhältnis zur großen Zahl der Kontrollen sei das aber relativ wenig, sagte Polizeisprecher Holger Vehren dem Hamburg Journal. Mit Spannung wird unterdessen erwartet, ob auch Hamburg und die norddeutschen Länder in den nächsten Tagen eine Ausgangssperre verhängen - die allerdings den Weg zur Arbeit, das Einkaufen und den Arztbesuch weiter ermöglichen würde.

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Ein junger Mann blickt durch eine Fensterscheibe nach draußen. © photocase.de Foto: klublu

Coronavirus: Was passiert bei Ausgangssperren?

Flächendeckende Ausgangssperren gibt es in Deutschland derzeit nicht. Unter welchen Voraussetzungen wären diese überhaupt möglich? Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen zum Thema Ausgangssperren. mehr

Masken und Desinfektion: Erste Schutzkleidung eingetroffen

Die Hamburger Ärzte haben eine erste dringend benötigte Lieferung mit Schutzkleidung erhalten. Damit können Hausärzte und mobile Teams auch in den kommenden Tagen Corona-Infizierte besuchen und testen. Doch noch sind die Hilfsmittel nicht überall angekommen. Am Donnerstag stieg die Gesamtzahl der Infizierten in der Hansestadt bei über 500. 18 Menschen werden in Krankenhäusern behandelt. Wie können sich Ärzte und medizinisches Personal in den nächsten Tagen schützen?

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Krankenschwester in Schutzkleidung © dpa Foto: Boris Roessler

Coronavirus: Schutzkleidung und Testzentren

Eine Lieferung an Schutzkleidung für Ärzte hat Hamburg erreicht. Weitere Ausrüstung soll sehr bald ankommen. Damit können Corona-Infizierte besucht und getestet werden. mehr

Existenzangst an Landungsbrücken: Barkassenbetriebe in Not

Nach Konzerten und Theater, Messen und Museen, Restaurants und Bars ist jetzt - zum Schutz vor der Corona-Ausbreitung - eine weitere Hamburger Touristenattraktion verboten: Seit dem 17. März fahren keine Barkassen mehr, die Landungsbrücken verwaist. Firmen wie Barkassen Meyer kämpfen gegen die Pleite an und versuchen, die Corona-Zeit irgendwie zu überstehen. Wie lange die Unternehmen durchhalten können, ist noch unklar.

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- SC Poppenbüttel hilft
- Corona: Hoffnungsworte an der Elbe

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