Hamburg Journal

Mittwoch, 18. März 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 19. März 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 19. März 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Corona-Lage in Hamburg

Der HVV fährt weiter, Supermärkte und Versorgungseinrichtungen bleiben geöffnet - aber sonst kommt das öffentliche Leben in Hamburg zum Stillstand. Die Zahl der Infizierten ist in Hamburg in den vergangenen Tagen drastisch angestiegen und noch sind nur wenige Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen. Doch Expertinnen und Experten warnen, dass sich die Lage verschärfen könnte. Am UKE gibt die Virologin Prof. Marylyn Addo am Mittwoch einen Überblick über die Lage in der Stadt. Außerdem wird ein erstes Flugzeug der Rückholaktion des Auswärtigen Amtes am Abend in Fuhlsbüttel erwartet.

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Tische stehen mit Sicherheitsabstand zueinander in einem Klassenraum im Gymnasium Eppendorf. Daran sitzen Schüler vor ihrer schriftlichen Abiturprüfung. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Reinhardt

Coronavirus-Blog: Hamburg öffnet Schulen nach Mai-Ferien

Vom 17. Mai an sollen alle Schüler wieder in den Wechselunterricht in die Schule. Auch die Ausgangssperre soll fallen. Mehr Corona-News im Blog. mehr

Justiz fährt Betrieb wegen Corona-Pandemie auf das Nötigste herunter

Hamburgs Justiz fährt ihre Arbeit wegen der Corona-Pandemie auf das zwingend Notwendige herunter. "Wir brauchen natürlich eine handlungsfähige Justiz - und zwar dauerhaft", sagte Justizsenator Till Steffen (Grüne) am Mittwoch. Entsprechend liefen Strafsachen auch fristgemäß weiter und dringliche Fälle etwa zu Stromsperrungen, Wohnungsräumungen oder Inobhutnahmen würden ebenfalls weiter bearbeitet. "Dafür werden andere Verfahren zurückgestellt werden müssen", sagte Steffen. Er nannte etwa über Jahre laufende Bauprozesse, bei denen Urteile nun etwas länger dauern könnten. Erhebliche Einschränkungen müssen wegen der Corona-Pandemie auch Häftlinge hinnehmen. So seien zur Verhinderung einer Infektion unter anderem sämtliche Frei- und Ausgänge gestrichen und Besuche massiv eingeschränkt worden.

72-Jährige stirbt bei Feuer in Einfamilienhaus in Hamburg

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Hamburg-Wandsbek ist eine 72-jährige Frau ums Leben gekommen. Sie sei am frühen Mittwochmorgen bei Löscharbeiten leblos in der Wohnung gefunden und ins Freie gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. In einem Rettungswagen wurde die Frau von Notfallsanitätern und einer Notärztin reanimiert. Aufgrund der Schwere der Brandverletzungen sei die Frau aber noch an der Einsatzstelle gestorben. Laut Feuerwehr schlugen die Flammen aus allen Fenstern meterweit in den Nachthimmel, als die Einsatzkräfte eintrafen. Das Einfamilienhaus stand in Vollbrand. Durch den Brand war eine Holzbalkendecke zwischen Erd- und Obergeschoss durchgebrannt und teilweise eingestürzt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt vier Stunden. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst unbekannt.

 Weitere Themen:

- Bürgerschaft: Konstituierende Sitzung - nur kurz wegen Corona
- HVV: Hamburgs Busfahrer und das Virus
- Theater online: "Schmidtchen" als Stream

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