Expeditionen ins Tierreich

Wildes Neuseeland - Inseln am Ende der Welt

Mittwoch, 07. Oktober 2020, 20:15 bis 21:00 Uhr

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Landschaften, wie es sie in Nordamerika oder Europa gibt.

Snarespinguine haben auf Snares Island im Süden Neuseelands mit ihren kleinen Füßen ein Labyrinth aus Wegen in den Wald getreten. Über Stock und Stein legen sie alljährlich bis zu einen Kilometer Strecke zurück, um zu ihrer Brutkolonie im Wald zu gelangen. © NDR/BBC/Mark MacEwen
Snarespinguine treten mit ihren kleinen Füßen ein Labyrinth aus Wegen in den Wald.

Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein bizarres Stelldichein.

Die Abgeschiedenheit prägt die Entwicklung der Natur

Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden, zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelten sich hier in über 80 Millionen Jahren Tiere auf besondere Art und Weise. Räuberische Säuger gab es nicht. Ein Luxus, der dazu führte, dass einige Vogelarten ihre Flugfähigkeit ablegten. Der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer davon.

Die Naturfilmdokumentation von NDR und BBC über das wilde Neuseeland bedient sich aller technischen Raffinessen: Scheinbar schwerelos gleitet die Kamera durch Südbuchen- und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher, weite Flusstäler und dampfende Geysire, um mithilfe von Kran, Dolly- und Steadycam eindringliche, aber auch ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen.

Raffinierte Filmtechniken bieten ungewöhnliche Perspektiven

Schwarzdelfine kommunizieren nicht nur über ihr Sonar und verschiedene Click-Laute miteinander. Auch mit ihren Sprüngen und der Art, wie sie ins Wasser tauchen, geben sie sich gegenseitig Signale. © NDR/BBC
Schwarzdelfine kommunizieren auch über ihre Sprünge und die Art, wie sie ins Wasser tauchen.

Zeitrafferaufnahmen zeigen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften über die Jahreszeiten und extreme Zeitlupen lassen Tierverhaltensweisen, die in Bruchteilen von Sekunden ablaufen, fürs menschliche Auge sichtbar werden: die Kämpfe der Seelöwen etwa oder die vor Lebensfreude überschäumende Sprungakrobatik Hunderter Schwarzdelfine.

Ein stimmungsvoller Soundtrack unterstützt die Bilder

Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen gemeinsam mit einem stimmungsvollen Soundtrack die große Erzählung von den Geheimnissen und Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.

Weitere Informationen
Ein Taucher im  Aquarium im Multimar Wattforum. © NDR Foto: Hauke Sievers

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Redaktion
Ralf Quibeldey
Britta Kiesewetter
Regie
Robert Morgenstern
Autor/in
Robert Morgenstern
Regie
Alexander Haßkerl
Autor/in
Alexander Haßkerl
Regie
Mark Flowers
Autor/in
Mark Flowers
Regie
Nick Easten
Autor/in
Nick Easten
Produktionsleiter/in
Eva-Maria Wittke
Redaktion
Kathrin Bronnert