DAS!

Journalist Johnny Erling zu Gast

Mittwoch, 18. März 2020, 18:45 bis 19:30 Uhr
Donnerstag, 19. März 2020, 05:15 bis 06:00 Uhr

Name: Johnny Erling
Beruf: Ehemaliger und jahrzehntelanger China-Korrespondent der “WELT” und des Wiener „Standard“
Meilensteine: Geboren 1952, studierte Johnny Erling in Frankfurt und kam 1975 als Student erstmalig nach Peking. 1980 bis 1982 war er Lektor am Pekinger Marx-Engels-Institut. Von 1985 bis 1990 war er Korrespondent der „Frankfurter Rundschau“, Anfang der Neunzigerjahre schickte ihn die „Welt“ nach Hannover, um für fünf Jahre über Gerhard Schröder zu berichten. Danach ging er als Entwicklungshelfer zurück nach Wuhan, im Gepäck zwei Junggiraffen aus dem Duisburger Zoo – zur größten Freude der Chinesen. Von 1997 bis 2019 arbeitet er wieder journalistisch als Korrespondent für „Die Welt“ und den „Standard“ in Peking, wo er mit seiner Frau, der Germanistin Zhao Yuanhong, bis zu seinem Ruhestand 2019 lebte. Kaum jemand kennt China wie er – Erling hat unendlich viel vor Ort erlebt: Die Kulturrevolution, Mao Zedongs Tod, die Öffnung und den Aufstieg Chinas, das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989. Seit 1998 hat er keinen Volkskongress der Kommunistischen Partei verpasst.
Mit welchem Thema kommt er zu DAS! aufs Rote Sofa: Der legendäre Korrespondent hat beobachtet, wie sich China in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, wie das riesige Reich der Mitte „tickt“ – zwischen Wohlstand und totalitärer Kontrolle. Er weiß, was wir von China lernen können, kennt seine Schönheit, aber auch die hässlichen, menschenverachtenden Seiten der kommunistischen Herrschaft.
Was wir ihn unbedingt fragen wollen: Seit dem Ausbruch der Corona-Virus-Epidemie blickt die Welt voller Angst und mit Erstaunen auf das bevölkerungsreichste Land der Erde – wie funktioniert das Land in dieser Krise?

 

Moderation
Hinnerk Baumgarten
Redaktion
Sabine Doppler