Xenius

Xenius: Elektrosmog - Wieso er gefährlich sein könnte

Sonntag, 20. Februar 2022, 07:10 bis 07:35 Uhr
Montag, 21. Februar 2022, 12:00 bis 12:25 Uhr

WLAN, Handys, Mobilfunkmasten: Wo auch immer Strom fließt oder Antennen funken, entsteht Elektrosmog. Und dank der neuen digitalen Welt wird die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung im Alltag immer höher. Doch was ist Elektrosmog eigentlich und weshalb könnte er für den Menschen gefährlich sein?

Zusammen mit dem Baubiologen Michael Bauske wollen Dörthe und Pierre herausfinden, wie viel Elektrosmog in den eigenen vier Wänden steckt. Ausgestattet mit speziellen Geräten, messen sie in einer ganz normalen Wohnung die Strahlung und finden heraus, von welchen Quellen eine besonders hohe Strahlung ausgeht und wie man sie reduzieren kann.

In Europa bezeichnen sich drei bis fünf Prozent der Bevölkerung als elektrosensibel. Ihnen geht es deutlich besser, wenn sie weniger Strahlung ausgesetzt sind. Dafür haben sie drastische Maßnahmen ergriffen. Sie arbeiten nur noch im Keller, tragen Schutzkleidung oder ziehen aufs Land in strahlungsfreie Zonen. So können sie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und anderen negativen Folgen entkommen. Für sie ist der flächendeckende Netzausbau zu 5G eine Horrorvorstellung, denn er verkleinert den Rückzugsraum drastisch. So kontrovers die Studien zu Elektrosmog sind, eines steht fest: Es wird immer schwieriger, strahlungsarm zu leben.

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