Wie geht das?

Wie geht das? Eine gute Nacht

Mittwoch, 20. Juni 2018, 18:15 bis 18:45 Uhr
Freitag, 22. Juni 2018, 11:30 bis 12:00 Uhr

Der Experte hilft der Frau eine gute Position zu finden.

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Ein Großteil der Norddeutschen kommt nachts nur schwer zur Ruhe. Die Gründe: zu viel Handynutzung, zu viel Arbeit, falsche Betten. Dabei verbringt jeder Mensch im Laufe des Lebens 25 Jahre im Bett.

Im Schlaflabor bei Dr. Jan Giso Peter in Hannover werden mit Hilfe von Elektroden am Kopf Profile über die Schlafphasen jedes Menschen erstellt.

Wie geht das? durchleuchtet die Phase, den Schlaf, der für Menschen überlebenswichtig ist - und besucht dafür einen großen niedersächsischen Matratzenproduzent, erzählt die Geschichte, wie ein Norddeutscher den ersten Lattenrost in Serie baute, und begleitet einen einzigartigen Schlafexperten.

Der Sachverständige für Bettwaren

Stephan Schulze-Aissen aus Bremerhaven ist Deutschlands einziger vereidigter Sachverständiger für Bettwaren. Seine Meinung ist gefragt, vor Gericht und bei Kunden. Mit einem Spezialgerät scannt Schulze-Aissen jeden Kunden. Ist der Körper gleichmäßig schwer oder der Bauch dicker? Das ist entscheidend für die Wahl der richtigen Unterlage.

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Eine Nachtsichtkamera behält Schlaf-Patienten ständig im Blick.

Menschen, die nachts viel (bis zu drei Liter) schwitzen, brauchen eine andere Matratze als diejenigen, die nicht schwitzen. Der Experte weiß: Keinesfalls sollten Mann und Frau die gleiche Bettdecke nutzen. Das Problem der kalten Füße wäre schnell gelöst.

Hergestellt werden Matratzen unter anderem bei der Firma Breckle in Northeim. Sie ist deutschlandweit eine der größten Fabriken für Schlafunterlagen. 2.000 Exemplare verlassen täglich den Betrieb. Eine Spezialmaschine, so groß wie eine Lagerhalle, schäumt Matratzen auf. Aus den Unterlagen sägen Roboter Hohlräume, die den Körper stützen. Andreas Breckle entwirft immer wieder neue Matratzentypen. Seine Mitarbeiter entscheiden nach einer Probenacht, ob sie produziert werden und in den Verkauf gehen.

Jeder schläft anders

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Patientin Erika Asche ist eine der wenigen Frauen, bei der die Atmung während des Schlafes einfach aussetzt.

Warum viele Menschen nachts nicht gut schlafen, liegt auch an ihnen selbst. Im Schlaflabor bei Dr. Jan Giso Peter in Hannover werden mithilfe von Elektroden am Kopf der Schläfer Profile über die vier Schlafphasen jedes Menschen erstellt. Warum können manche nicht einschlafen? Liegt es an den Blaulichtwellen, die jedes Handy, das auf dem Nachttisch liegt, ausstrahlt? Und warum hören vor allem Männer mitten in der Nacht auf zu atmen?

Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Die Norddeutschen schlafen laut Statistik des "Beurer Schlafatlas" besser als Menschen in Bayern. Warum das so ist? Das und viele Dinge mehr rund um den Schlaf erklärt diese Folge aus der Reihe Wie geht das?

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Redaktionsleiter/in
Susanne Wachhaus
Redaktion
Thomas Fischer
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Leitung der Sendung
Andrea Lütke
Autor/in
Lars Wolpert