Elefant, Tiger & Co. (749)

Stimmungsschwankungen

Sonntag, 20. Oktober 2019, 07:10 bis 07:35 Uhr
Montag, 21. Oktober 2019, 12:00 bis 12:25 Uhr

Geduldsspiele:

15 Monate Tragzeit sind vorbei, nun wird im Zoo täglich mit dem Beginn der Nashorngeburt gerechnet. Die trächtige Saba zeigt inzwischen auch deutliche Anzeichen einer nahenden Niederkunft: den sichtbaren "Babybauch", Veränderungen des Euters, zunehmende Trägheit und die typischen Launen einer Schwangeren. Frank Meyer, der bei Saba jeden Morgen eine Euterkontrolle durchführt und die Nashornkuh mit Bürstenmassagen verwöhnt, kann davon ein Lied singen. Denn je nach Tagesform ist Saba mal träge, mal misstrauisch und mal aggressiv. In freier Natur vertreiben Nashornkühe, wenn die Geburt beginnt, selbst eigene Kinder aus ihrer Nähe. Fragt sich, wie lange sich Frank Meyer wohl noch der werdenden Mutter nähern kann.

Weckruf mit Weintraube:

Die kleinen Roten Pandas Lilo und Zimai haben sich im Leipziger Himalaya bestens eingelebt. Wie passend, ist doch der östliche Himalaja Asiens ihre eigentliche Heimat. In Zimais Fall, der tagsüber nahezu ununterbrochen zu schlafen scheint, kann man das allerdings nur mutmaßen. Um ganz genau beurteilen zu können, wie gut es den Pandas geht und ob sie bei bester Gesundheit sind, trainieren Maria Raitzig und Steffen Tucholsky die beiden Katzenbären mit Futter. Lilo wird dafür mit ihrer Lieblingsspeise angelockt: einer Maus. Dafür lässt sich die Rote Panda-Dame sogar an den Bauch fassen. Aber wie macht man das bei einem Tier, das den ganzen Tag die Augen nicht aufmachen möchte?

Das Mäuse-Aschenputtel:

Mindestens zweimal im Jahr macht Jörg Gräser bei den Nilstachelmäusen Inventur. Die putzigen Nager vermehren sich schnell und irgendwann reicht der Platz nicht mehr für alle aus. Um die "Kolonie" gesund zu erhalten, ist es daher unumgänglich, regelmäßig einige Exemplare auszusortieren. Und nun, rechtzeitig vor dem Frost, ist es mal wieder so weit. Für eine Kontrolle der Population muss Jörg Gräser jede einzelne Maus fangen und nach Weibchen und Männchen sortieren. Wer anschließend in dem Gehege weiter wohnen darf, hängt sowohl vom Geschlecht ab als auch von Aussehen und Gesundheitszustand. Die Guten kommen demnach ins Töpfchen.

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Redaktion
Peter Gütte
Produktionsleiter/in
Holger Kouschil
Redaktion
Hetzel, Birgit
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