Panda, Gorilla & Co. (312)

Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin

Donnerstag, 27. September 2018, 17:10 bis 18:00 Uhr

Bei der täglichen Morgenrunde lässt sich Tierpfleger Norbert Zahmel von seinem Kollegen Daniel Bohnenberger auf den neuesten Stand bringen. Er war in den letzten Tagen nicht da und will nun wissen, ob es allen seinen Schützlingen gut geht.

Beim anschließenden Frühstück für die Pinguine müssen die Pfleger genau darauf achten, dass jedes Tier mindestens einen Fisch abbekommt. Keine so leichte Angelegenheit, wenn eine Gruppe von 24 Pinguinen gleichzeitig Futter fassen will. Dass die mühevolle Fütterung per Hand von großem Nutzen ist, lässt sich gut bei der Schaufütterung der sieben Seehunde beobachten: Die Tiere mit den großen Kulleraugen haben dadurch inzwischen so viel Vertrauen zu den Pflegern gefasst, dass sie sich für eventuelle Untersuchungen bereits anfassen lassen.

Konditionierung auf Futter, darauf spekuliert auch Reviertierpfleger Thomas Messinger: Ameisenbärin Evita soll ins Raubtierhaus umziehen. Eine Avocado soll sie locken, in den Transportkäfig zu steigen. Doch die launische Ameisenbärin hat erst einmal Besseres zu tun. Und so muss das neue Quartier im ehemaligen Gehege von Panda Bao Bao noch auf den Neuzugang warten.

Die Marabus Elke und Hensel haben ihren Umzug auf die Anlage der Ugandagiraffen bereits hinter sich gebracht. Reviertierpfleger Ronald Richter, der die afrikanischen Störche jahrelang unter seinen Fittichen hatte, will seinem ehemaligen Liebling Elke einen Besuch abstatten. Doch die Marabu-Dame scheint hinsichtlich der Umsiedelung nachtragend zu sein. Trotz leckerem Fisch hält sie Abstand zu ihm und lässt sich lieber von ihrer neuen Betreuerin Claudia Walther füttern. Als dann auch noch René Walther auf der Anlage erscheint, "balzen" gleich zwei männliche Pfleger um die Gunst von Elke.

Ratgeber Reise
Ein Kind füttert einen Steinbock im Wildpark Schwarze Berge © NDR Foto: Tina Meier

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