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Sonntag, 21. Juli 2019, 07:35 bis 08:00 Uhr
Montag, 22. Juli 2019, 11:35 bis 12:00 Uhr

Das größte Tomatengewächshaus Deutschlands

In Lutherstadt Wittenberg steht das größte Tomatengewächshaus Deutschlands. Auf 15 Hektar Fläche gedeihen in dieser hochmodernen Anlage mehr als 500.000 Pflanzen und liefern in jeder Saison eine Ernte von bis zu sieben Millionen Kilo Tomaten. Das Gewächshaus besteht aus zwei Hallen. Die Betreiber der Gewächshäuser kommen aus Holland, von dort bringen sie die größten Innovationen für die Tomatenzucht mit. Zum Beispiel der komplette Verzicht auf Pestizide und der Einsatz von Nützlingen für die Schädlingsbekämpfung und die Bestäubung. Beheizt werden die Hallen mit einer Fußbodenheizung. Die Wärme kommt direkt vom Nachbarn der Tomatenfarm. Das Stickstoff-Werk Piesteritz war sogar der Hauptgrund dafür, dass das Gewächshaus genau hier gebaut wurde. Die warme Abluft des Werkes wird über Wärmetauscher zur Beheizung genutzt. Von dem Stickstoff-Werk wird auch CO2 über perforierte Schläuche in das Gewächshaus gepumpt. Dieses benötigen die Pflanzen um zu gedeihen. Unter der Marke "Luthertomate" kommen aus Wittenberg verschiedene Tomatensorten, die reif geerntet und in der Region verkauft werden

Kunstrasenkante

Ordentliche Rasenkanten bekommt man mit dem Rasenmäher nicht hin. Die muss man in mühsamer Kleinarbeit nachträglich stutzen. Eine Lösung für dieses Problem hat sich Heribert Güntner ausgedacht: Eine Kante aus Kunstrasen. Für den Einbau muss zunächst die alte Kante des Rasens in einem schmalen Streifen entfernt werden Die Kunstrasenstücke sind an einem Spritzgussteil befestigt, das dann in den Boden gesetzt wird. Nach vorn hat die Konstruktion ein Gitter, wodurch der echte Rasen später mit dem Kunststoffteil verwächst und die neue Kante fest im Boden hält. Die Kunstrasenkante gibt es rund oder gerade und in verschiedenen Größen.

Reinigender Schuhschrank

Getragene Schuhe riechen selten gut. Gerade jetzt im Sommer ist das ein Problem. Der Geruch kommt durch die Ausdünstungen von Bakterien und Pilzen, die sich in unseren Schuhen einnisten. Stefan Chang hatte die Idee zu einer Erfindung, die diese Ursache des Problems bekämpfen will. Die RefresherBox, so der Name der Erfindung, soll den Mikroorganismen den Garaus machen. Die Schuhe werden dazu in die Box gestellt, wo sie mit einer Kombination von UV-Licht, Ozon und Hitze behandelt werden. Mittel eines Belüftungssystems werden die getöteten Bakterien auch noch abgesaugt. An der Box kann man das Material der Schuhe einstellen, den Grad des Geruchs und der Feuchtigkeit. Je nach Einstellung variiert die Länge der Behandlung. Das junge StartUp um den Erfinder Stefan Chang hat auch schon neue Ideen, zum Beispiel einen Schrank, der getragene Oberhemden wieder auffrischen soll.

Universaldeckel für Kaffeebecher

Vor der Arbeit. In der Pause. Zum Feierabend. Beim Stadtbummel. Überall gibt es ihn. So ein Kaffee zum Mitnehmen ist praktisch und spart Zeit. Zwar bieten einige Läden heute dafür schon Mehrwegbecher an. Doch noch landen allein in Deutschland jedes Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher im Müll. Carina Frings war diese Zahl ein Dorn im Auge. Also suchte die Studentin nach einer Alternative zum Wegwerfbecher. Drei Monate lang hat sie getüftelt, um "Udo" zu entwickeln. Einen Deckel der auf herkömmliche Tassen unterschiedlichster Größen passen soll. Sein Geheimnis ist die Form. Nach unten hin wird der Deckel schlanker und kann dadurch stufenlos breitere und schmalere Tassen verschließen. Der Deckel wird einfach auf die Tasse gesteckt und so lange in die Öffnung gedrückt bis er fest sitzt. Die ersten Modelle fertigt sie aus Silikon mit einem 3D Drucker. Später soll ihr Deckel aus Naturkautschuk bestehen. Zurzeit sucht die 26-Jährige nach einem Hersteller für ihren universellen Deckel.

Redaktion
Hetzel, Birgit
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