Einfach genial!

Sonntag, 14. März 2021, 07:35 bis 08:00 Uhr
Montag, 15. März 2021, 11:30 bis 11:55 Uhr

Bevor wir wieder in eine Bar gehen oder ausgelassene Partys feiern können, wird es noch eine Weile dauern. Henriette Fee Grützner lässt sich von einem Experten zeigen, wie man sich ohne Barkeeper-Ausrüstung zu Hause Cocktails mixen kann, und mit welchen Erfindungen das noch mehr Spaß macht.

Ein junges Team entwickelte die ersten flexiblen Trinkhalme aus Edelstahl. Eigentlich stellen sie Ausrüstungen für Ferkelställe her. Dabei entdeckten sie, wie das stabile Metall flexibel gemacht werden kann. So entstand die Idee mit den Trinkhalmen.

Gin-Essenz ist die Erfindung von Lars Jäger und seinem Team aus Koblenz. Sie wollten einen Gin herstellen. Dabei ging einiges schief und das Getränk war viel zu stark. Statt es zu verdünnen experimentierten sie und versetzten es mit zusätzlichen Aromen. Diese Essenz, merkten sie, eignet sich für die Herstellung von Gin Tonic. Statt 4 cl Gin kommen nur etwa 3 ml der Essenz ins Getränk. Es entsteht ein Gin Tonic mit wenig Alkohol. Hat der den vollen Geschmack? Henriette probiert es aus.

Kippsichere Gläser, dahinter steckt eine Idee von Christoph Fritz aus Bayern. Die Gläser haben einen Magneten an der Unterseite und als Gegenpol einen Untersetzer, mit einer integrierten Metallfolie. Der hat außerdem eine Gelschicht, damit er auf allen möglichen Untergründen haftet. Der Erfinder entwickelte die kippsichern Gläser ursprünglich für's Camping.

Weitere Erfindungen:

Leckschutz für Hunde

Hundebesitzerin Klaudia Hennenberg hat gemeinsam mit ihrer Familie eine Alternative zu den Trichtern entwickelt, die Tiere bekommen, damit sie sich nicht lecken. Mit ihrer Erfindung kann der Hund wie gewohnt fressen, schlafen und spielen. Die Bewegungsfreiheit wird nur auf das nötigste eingeschränkt, etwaige Wunden werden geschützt. Zwei in Stoff gefasste Alu-Stangen, die mit Bändern an Hals und Bauch des Hundes befestigt werden, sorgen dafür. Der Kopf bleibt beweglich. Eine Tierärztin schaut sich die Erfindung genauer an.

Nachgefragt: Metallschindeln

Vor 2 Jahren stellte Holm Böhme seine speziellen Dachschindeln vor. Dank einer speziellen Falzung lassen sie sich kinderleicht verlegen. Für die Idee baute er sich damals eine Maschine, mit der er die Schindeln herstellen konnte. Nach der Sendung hatte er viele Anfragen. Das motivierte ihn zur Umsetzung einer neuen Idee. Er bekam nämlich Nachfragen nach Schindeln mit Schieferoptik. Um die herstellen zu können, hat er einen Stempel gebaut und in einer Presse installiert. Dadurch kann er in seinem kleinen Betrieb die Nachfrage nach Schindeln mit Schieferoptik erfüllen.

Tüftler-Nachwuchs

Paul Schmidt (18) ist ein Elektronik-Tüftler – mit einfachen Bauteilen und Köpfchen baut er technische Hilfsmittel für den Alltag. Seine neuste Idee: Ein Warnsystem für die Küche. Das soll ihm sagen, wenn das Wasser im Topf kocht, auch wenn er gerade ganz woanders ist. Er nimmt dafür einen Temperatursensor und einen Minicomputer. Den Sensor steckt er in den Kochtopf. Der sendet der die aktuelle Wasser-Temperatur an den Minicomputer. Der übermittelt eine Nachricht ans Smartphone, sobald das Wasser im Topf die gewünschte Temperatur erreicht.

Redaktion
Sara Helmig
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