Einfach genial!

Sonntag, 26. April 2020, 07:35 bis 08:00 Uhr
Montag, 27. April 2020, 11:35 bis 12:00 Uhr

Henriettes Geschichte: Küchenerfindungen

Die aktuelle Lage bringt auch wieder mehr Zeit zum zu Hause kochen. Gemeinsam mit Profiköchin Antje Stolz testet Henriette Küchenerfindungen.

Der Buttershaker

Ein Becher aus Kunststoff und eine kleine Metallkugel: mehr braucht es nicht, um selbst Butter herzustellen. Eine Erfindung von Susanne und Julien Tübingen. Durch das Schütteln von Sahne hilft die Kugel dabei, die Wasser- von den Fettmolekülen zu trennen. Nach zwei bis drei Minuten hat man frische Butter, die man noch nach Belieben verfeinern kann.

Das Bratenblech

Eigentlich hat Benno Kuttruff aus Hüfingen ein komplexes Gar-Gerät erfunden. Es ist zweiteilig. Auf einer Wanne mit leicht angeschrägtem Boden sitzt ein Emaille beschichtetes Blech mit Löchern. Damit kann man im Ofen Gerichte Dampfgaren, aber auch Braten herstellen. Der Erfinder verspricht, dass unten in der Wanne dabei viel mehr Bratensaft entsteht als bei gewöhnlichen Brätern. Den kann man dann ohne ankippen über einen Hahn am Gerät rauslassen.

Der Spritzschutzdeckel

Der Deckel von Peter Rommerskirchen aus Hahn soll einmal als Spritzschutz dienen, aber auch unangenehme Bratgerüche verhindern. Er hat oben einen Auslass mit einem Aktivkohlefilter. Außerdem ist er so geformt, dass sich Kondenswasser im Deckel zwar sammelt, aber nicht in das heiße Fett tropfen kann. Durch die Deckelform läuft es nach außen und wird in einem breiten Gummirand gefangen.

Türgriff-Aufsatz

Ein 3-D-Druck-Spezialist aus dem belgischen Leuven hat aus aktuellem Anlass Druckvorlagen für Aufsätze an Türklinken entwickelt. Die machen es möglich, Türen ohne aufwendigen Umbau mit dem Unterarm zu öffnen. Die Belgier haben ihre Druckvorlagen ins Netz gestellt, damit sie schnell für viele Menschen verfügbar sind. Ein Team der RWTH Aachen um Professor Jan Borchers hat reagiert und aktuelle Forschungsprojekte zurückgestellt. Auf dem 3-D-Drucker der Hochschule werden jetzt die Türdrücker produziert.

Monitor für den Fahrradhelm

Ein Erfinderteam um Dirk Sandrock aus Heidelberg hat einen Monitor für Fahrradfahrer entwickelt, der unter anderem als Navigationssystem fungieren kann. Er wird direkt an den Helm vor ein Auge gesetzt und funktioniert wie eine Datenbrille. So soll verhindert werden, dass - wie bei üblichen Systemen mit Handyhalterungen am Lenker - der Blick von der Straße abgelenkt wird. Neben einer Route kann es auch Leistungsparameter für Radrenn-Sportler anzeigen. Der Clou an der Erfindung ist ein speziell hinterleuchtetes Display, dessen Helligkeit sich der Umgebungsbeleuchtung anpasst.

Redaktion
Hetzel, Birgit
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