Die Nordreportage: Hafen im Ausnahmezustand

36 Stunden Elbjazz-Festival

Montag, 11. Juni 2018, 18:15 bis 18:45 Uhr
Mittwoch, 13. Juni 2018, 11:30 bis 12:00 Uhr

Musiker, der in seine Trompete bläst.

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Barkassen schippern über die Elbe, vollbesetzt mit erwartungsvollem Publikum, Ströme von Musik-Fans bahnen sich ihren Weg durch den Alten Elbtunnel, musikalische Mixturen, die tief aus Schiffsrümpfen brodeln oder durch gewaltige Docks schallen: Das Elbjazz-Festival verwandelt den Hamburger Hafen zwei Tage lang in eine Kulisse für ein einzigartiges Musik-Erlebnis.

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Elbjazz-Bühne in der Blohm+Voss-Werftbauhalle.
Eines der größten europäischen Jazzfestivals

Hunderttausende Besucher hat eines der größten europäischen Jazzfestivals seit 2010 schon begeistert. Der ehemalige Fischkutter MS "Stubnitz", die Elbphilharmonie, die Hauptkirche St. Katharinen und vor allem - als wichtigster Spielort - das im Herzen des Hafens gelegene Werftgelände von Blohm + Voss: Zwei Tage und Nächte lang wird man überall dort auf Jazz in allen Formen und Facetten treffen und sich mitreißen lassen können.

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Die Hauptbühne des Elbjazz-Festivals ist auf dem Werftgelände von Blohm+Voss.

Dafür müssen die Veranstalter das Unmögliche möglich machen und die Stätten knochenharter Hafenarbeit in Bühnen verwandeln. Schon Tage vor Beginn des Festivals herrscht Ausnahmezustand: Hinter den Kulissen arbeitet das Elbjazz-Team unter Hochdruck, um während des laufenden Betriebs auf dem Werftgelände Bühnen, Gastronomie und Backstage-Bereiche zu errichten. Eine weitere Herausforderung: Die Hallen für die Konzerte wechseln von Jahr zu Jahr, je nachdem wo gerade Schiffe auf dem Blohm+Voss-Gelände ausgestattet oder repariert werden. Improvisation gehört beim Elbjazz zum Programm.

Eine einzigartige Festival-Kulisse erwartet die Besucher

Doch auch während des Festivals kommen die Beteiligten ordentlich ins Schwitzen: Etwa der weltweit gefeierte Jazz-Pianist Michael Wollny, der erstmalig als "Artist in Residence" gleich vier Konzerte in wechselnder Besetzung geben wird. Während des Festivals pendelt er zwischen Elbphilharmonie und dem Werftgelände von Blohm+Voss hin und her: von dem neuen Wahrzeichen der klassischen Musik zu einer Kulisse wie bei einem Rockfestival in weniger als 24 Stunden. Hier wird der 40-jährige Pianist seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Und seine Fans wissen: Gerade auf der Bühne ist Michael Wollny ein Ereignis - immer überraschend, immer unverwechselbar.

Wir begleiten Musiker und Veranstalter vor und während des Festivals hinter den Kulissen und zeigen, wie sie den Hafen in eine weltweit einzigartige Festival-Kulisse verwandeln.

Blues-Rock, Trompeter und etwas Regen

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Produktionsleiter/in
Edgar Rygol
Redaktion
Birgit Schanzen
Autor/in
Annette Yang
Ole Neugebauer