7 Tage... unter Pennern

7 Tage... unter Pennern

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 26. März 2020, 00:00 bis 00:30 Uhr

Kein Dach über dem Kopf, krank, verzweifelt - in die Bahnhofsmission kommen Menschen, die am Ende sind. Alex lebt seit acht Jahren auf der Straße. Drei Nächte hat er nicht geschlafen. Um halb fünf Uhr morgens kommt er völlig verwirrt in die Bahnhofsmission. Wieder einmal. "Ich lande immer auf Polizeirevieren und in Krankenhäusern. Ich mag nicht, wenn man mich einschließt, ich krieg Klaustrophobie." In dieser Nacht wird Alex wieder nicht schlafen und stattdessen orientierungslos durch die Stadt irren.

Penner, Obdachlose, Landstreicher werden Alex und die anderen genannt. Aber was sind das für Menschen, die nichts mehr haben? Wie leben sie, und wovon träumen sie? Für sieben Tage arbeiten Julian Amershi und Nikolas Migut in einer Bahnhofsmission. Sieben Tage zwischen Armut und Hoffnung.

Aus der Arbeit zu "7 Tage... unter Pennern" ist die Initiative StrassenBLUES entstanden - eine Webseite über und mit Obdachlosen.

Redaktion
Fabian Döring
Produktionsleiter/in
Katharina Janssen
Regie
Nikolas Migut
Autor/in
Julian Amershi
Regie
Benjamin Arcioli
Um 4 Uhr morgens taucht Alex auf. Seit acht Jahren lebt er auf der Straße. Sein einziger Wunsch heute Nacht: 'Habt ihr noch warme Socken für mich?'. © © NDR
30 Min

7 Tage... unter Pennern

Sieben Tage waren Julian Amershi und Nikolas Migut in der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin - zusammen mit bis zu 600 Obdachlosen, die täglich Wärme und ein Zuhause suchen. 30 Min