Wunderschön!

Durch die wilde Nordeifel

Sonntag, 14. März 2021, 13:00 bis 14:30 Uhr

Der Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel schlängelt sich auf schmalen Pfaden über 85 Kilometer durch dichte Wälder mit umgestürzten Bäumen, über sturmumtoste Höhen, vorbei an Bächen, Wildblumenwiesen und kleinen Dörfern. Michael Lammertz hat ihn initiiert.

Wilde Natur

Tamina Kallert wandert durch die wilde Eifel. © NDR/WDR/Antje Baumgarten
Tamina Kallert wandert durch die wilde Eifel.

Tamina Kallert wandert die erste der vier Etappen, in der Natur wieder Natur sein darf. Auf den knapp 25 Kilometern von Monschau-Höfen bis nach Nideggen trifft Tamina Kallert immer wieder die Bloggerin Silvana Brangenberg und ihren Mischling Cabo.

Auch abseits der Pfade des Nationalparks entdeckt Tamina Kallert Sehenswertes: Sie radelt um den Urftsee, besucht das Kloster Steinfeld, genießt im Dörfchen Schmidt einen marokkanischen Abend und fühlt sich beim Bogenschießen in der Nähe von Hellenthal wie eine Amazone.

Der naturnahe Wirtschaftswald

Rund um Schleiden liegt das Revier von Markus Wunsch. Die Leidenschaft des jungen, unkonventionellen Försters gilt dem naturnahen Wirtschaftswald mit Nischen und Rückzugsorten für seltene und bedrohte Arten wie Luchs, Wolf und Wildkatze. Und er weiß, wo die scheuen Katzen zu finden sind: Mit Tamina Kallert hängt er Fotofallen auf und wertet die Aufnahmen aus. Auf den Bildern sind icht nur Wildkatzen, sondern auch nachtaktive Tiere wie Dachs und Iltis zu sehen.

Zum Sterne gucken auf dem Nordstern

Der Nordstern ist ein Naturlagerplatz mit einer Plattform für zwei Zelte. Sonst gibt es hier nichts. Tamina Kallert und Silvana Brangenberg übernachten dort und wollen Sterne gucken. Im Nationalpark Eifel ist es besonders dunkel, es gibt keine Laternen, nur unberührte Natur. Daher kann man die Milchstraße am Himmel hier sogar mit bloßem Auge entdecken.

Auf dem Weg zum verschwundenen Ort

Auf der Dreiborner Hochfläche trifft Tamina Kallert die Waldführerin Christel Küpper. Als Kind lebte sie in dem kleinen Ort Wollseifen. Im Zweiten Weltkrieg hat sich hier, so nah an Vogelsang, Schreckliches abgespielt. Nach dem Krieg machten die Besatzungsmächte Wollseifen zum Truppenübungsplatz, alle Familien mussten Haus und Hof verlassen. Auf dem Weg zum verschwundenen Ort ihrer Kindheit erzählt die alte Dame ihre Lebensgeschichte.

Redaktion
Helmig, Sara
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