Wildes Albanien - Im Land der Adler

Donnerstag, 30. April 2020, 15:15 bis 16:00 Uhr

Albanien - ein Land voller Geheimnisse und unentdeckter Naturschätze. Jahrtausendelang prallten hier die Kulturen und Religionen der wechselnden Mächte aufeinander. Illyrer, Griechen, Römer und Osmanen hinterließen ihre Spuren.

Europäische Sumpfschildkröten sonnen sich auf den antiken Steinen in Butrint © NDR/MDR/Alexander Sommer
Nicht nur der Adler, sondern auch die Europäische Sumpfschildkröte gehört zu den seltenen Tieren Albaniens.

Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise durch "Shqipëria" ein - ein Land, das wohl getrost als "der letzte weiße Fleck auf der Europakarte" bezeichnet werden kann.

362 Kilometer Küste

Berge machen in Albanien gut die Hälfte der Landesfläche aus. Unzählige Flüsse durchziehen sie in ostwestlicher Richtung. Alle münden in der Adria und geben der 362 Kilometer langen Küste ein unverwechselbares Gesicht. Das Land zwischen Meer und Bergen offenbart auch eine außergewöhnliche Artenvielfalt.

Ein Adlerküken wird flügge

Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte. Immer wieder kehrt sie zum Horst eines Steinadlers zurück und beobachtet, wie ein kleiner weißer Federball zum kräftigen König der Lüfte heranwächst.

Das Symboltier Albaniens ist noch etwas zerzaust: Die zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, die von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt werden. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt. Ein idealer Lebensraum für die Steinadler.

Redaktion
Sara Helmig