Von Rotterdam nach Zeeland

Moderne Metropole - idyllisches Holland

Samstag, 12. September 2020, 13:15 bis 14:00 Uhr

Die Reise durch den abwechslungsreichen Süden der Niederlande beginnt in Rotterdam, der zweitgrößten Stadt der Niederlande. Neben Amsterdam galt sie immer als "hässliches Entlein". Aber Rotterdam entwickelt sich rasant schnell und wird deshalb auch das "Manhattan an der Maas" genannt.

Rotterdam: futuristisch und historisch

Blick auf Rotterdam, das „Manhattan an der Maas“; links die Erasmusbrücke. © NDR/HR
Ein Blick auf Rotterdam, das „sogenannte Manhattan an der Maas. Links überspannt die Erasmusbrücke den Fluss.

Gläserne Kuben und moderne Wohnhochhäuser werden gebaut. Rotterdam ist ein Experimentierfeld für ArchitektInnen und genau das macht die Stadt so spannend, sie ist ständig in Bewegung, ihr Erscheinungsbild ändert sich immer wieder.

Das futuristische Rotterdam lässt sich mit dem Wassertaxi und zu Fuß gut erkunden. Dem historischen Rotterdam nähert man sich am besten im Stadtbezirk Delfshafen, dem alten Hafen und "Tor zur Welt". Von dort brachen schon die Pilgerväter Richtung Amerika auf.

Kinderdijk: Käse, Holzschuhe und Windmühlen

Nur wenige Minuten mit dem Schiff von Rotterdam entfernt liegt in Kinderdijk ein Stück der Niederlande, wie es typischer nicht sein könnte, mit Käse, Holzschuhen und vielen Windmühlen. Für Technikfans ist eine Fahrt über die beeindruckenden Deltawerke ein Ereignis. Die Sperrwerke sollen das unter dem Meeresspiegel liegende Land gegen Überflutungen schützen und erstrecken sich über Dutzende Kilometer zwischen den Inseln und Halbinseln des Rhein-Maas-Deltas.

Zeeland: Gemütlich per Fahrrad

Endpunkt der Reise ist die Provinz Zeeland mit dem traditionsreichen Strandbad Domburg und weiteren familienfreundlichen Badeorten. Zeeland ist auch bekannt für sein ausgedehntes Netz an bestens markierten Radwegen, auf denen sich das flache Land gemütlich per Pedale erkunden lässt.

Autor/in
Christine Seemann
Kamera
Virginie Jolivet
Schnitt
Christina Piel
Redaktion
Volker Koch
Redaktionsleiter/in
Ralf Quibeldey