Wildes Masuren

Freitag, 08. Dezember 2017, 14:15 bis 15:00 Uhr

Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens.

Der Storch fühlt sich hier besonders wohl

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In Masuren brütet weltweit die größte Anzahl Weißstörche.

Wisente und Elche durchstreifen die ausgedehnten Wälder, Fischotter tauchen in sauberen Flüssen nach Beute. Hier bleibt im Einklang mit der Landwirtschaft noch Platz für Feuchtwiesen und Sümpfe, in denen sich die Frösche tummeln. Auch die Weißstörche finden hier noch ausreichend Nahrung. Kaum ein Bauernhof, der nicht "seinen" Storch hat. Die Lebensbedingungen für diese "Glücksbringer" sind so gut, dass manche Dörfer mehr Störche als Einwohner zählen.

Im Wechsel der Jahreszeiten

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Der Wisent, Europas größtes Landsäugetier lebt wieder frei in den Wäldern.

Ein Hauptdarsteller in diesem Film ist der Wisent, der in Polen vor dem Aussterben bewahrt werden konnte. Der Film zeigt die großen Wildrinder im Wechsel der Jahreszeiten und ihre Kälber beim Spiel. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.

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Produktionsleiter/in
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Regie
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Autor/in
Uwe Anders
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Uwe Anders
Regie
Uwe Anders
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Lengwenus, Wolf
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