Weltreisen

Unser Sommer in Portugal - Mit Surfbrett und Fado durch die Krise

Samstag, 12. September 2020, 12:45 bis 13:15 Uhr

Vor dem Ausbruch des Coronavirus arbeiteten die Fado-Sängerin, der Surflehrer und der Tuk-Tuk-Fahrer alle im Großraum Lissabon als Solo-Selbstständige im Tourismus. Als das ganze Land im März in einen Lockdown versetzt wurde, standen sie plötzlich vor dem Nichts. Wie erleben sie den Krisensommer 2020 in Portugals Hauptstadt?

Fado in leeren Restaurants

Fadosängerin Henriqueta Baptista: "Die Seele der Lissabonner Altstadt" würde ohne Fado untergehen. © NDR/ARTE/THURNDFILM
Fadosängerin Henriqueta Baptista: "Die Seele der Lissabonner Altstadt" würde ohne Fado untergehen.

Fado-Sängerin Henriqueta Baptista trat vor dem Lockdown jeden Abend im Altstadtviertel auf. Seit Mitte Juni haben die Fado-Restaurants wieder geöffnet, bleiben aber meistens leer. Henriqueta geht trotzdem hin, denn Fado ist ihr Leben.

Kein Geld, viel Zeit

Auch Surflehrer Pedro Carvalho hofft nach dem Lockdown auf den Sommer. Touristen lassen auf sich warten. Immerhin kann er Kinder aus der Umgebung unterrichten. © NDR/ARTE/THURNDFILM
Auch Surflehrer Pedro Carvalho hofft nach dem Lockdown auf den Sommer. Immerhin kann er Kinder aus der Umgebung unterrichten.

Auch Surflehrer Pedro Carvalho hofft nach dem Lockdown auf den Sommer. Touristen lassen auf sich warten. Immerhin kann er Kinder aus der Umgebung unterrichten. Er hat Geldsorgen, aber auch mehr Zeit für seinen Sport.

Das Tuk-Tuk steht still

Die Sommersaison der Tiktuk-Fahrer aus Lissabon fällt dieses Jahr aus. © NDR/ARTE/THURNDFILM
Die Sommersaison der Tiktuk-Fahrer aus Lissabon fällt dieses Jahr aus.

Tuk-Tuk-Fahrer Hugo Samora hat die Krise besonders hart getroffen. Auf Kundschaft wartet er vergeblich. Er weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Redaktion
Kathrin Bronnert
Redaktionsleiter/in
Ulrike Dotzer
Produktionsleiter/in
Melanie Clausen
Redaktionsassistenz
Juliane Kirchberger
Autor/in
Antonio Cascais
Regie
Antonio Cascais