Service: Zuhause

Einfach gut schlafen!

Samstag, 11. November 2017, 08:00 bis 08:30 Uhr

Ein guter Schlaf ist wichtig. Man sollte entspannt einschlafen und ausgeruht aufwachen, um gesund und fit durch den Tag zu kommen. "Service: Zuhause" hat Tipps, was man selber tun kann, damit der Schlaf gut und erholsam bleibt oder garantiert wieder erholsam wird.

Ein schlechter Schlaf muss nicht immer eine medizinische Ursache haben. Oft sind es Angewohnheiten, die man ganz einfach ändern kann. Diplom-Psychologe Werner Cassel kennt die häufigsten Schlafstörer.

Smartphone, Laptop, Tablet und Fernseher am Abend

Das Licht von Smartphone, Laptop, Tablet und Fernseher im Schlafzimmer kann die Nachtruhe beeinträchtigen. Durch die vielen Blau- und Grünanteile sind die Farben brillant und hell. Das Licht stört die Produktion des Schlafhormons Melatonin und wird auch durch einen Blick auf Handy, Computer oder Fernseher unterbrochen. Abhilfe schaffen die Einstellung der Geräte in den sogenannten Nachtmodus, Blaufilter-Apps oder spezielle Brillen zum Fernsehen.

Grelles Licht

Auch zu helles Licht am Abend kann den Schlaf stören. Man sollte nachts kein normales Licht einschalten, sondern LED-Stecker mit warmem Licht nutzen. Warmes Licht und indirekte Beleuchtung sorgen für einen besseren Schlaf. Morgens hingegen ist Helligkeit im Badezimmer wichtig.

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Ein zu voll gepacktes Schlafzimmer

Bei vielen dient das Schlafzimmer zusätzlich als Arbeitszimmer oder für Dinge, die man nicht im Wohnzimmer abstellen will. Die räumliche Unruhe, die dadurch entsteht, stört beim Abschalten vom Alltag. Arbeitsunterlagen und Haushaltsgegenstände wie Bügelbrett und Wäschekorb sollten aus dem Blickfeld des Bettes geräumt werden.

Warum kommen viele montags morgens so schlecht aus dem Bett?

Es ist ein Phänomen: Viele Menschen schlafen in der Nacht von Sonntag auf Montag besonders schlecht. Gründe dafür sind der Gedanke an die bevorstehende Arbeitswoche und der veränderte Schlafrhythmus am Wochenende. Man spricht dabei auch von sozialem Jetlag.

Um das zu vermeiden, kann man auch am Wochenende wie an den Arbeitstagen den Wecker stellen. Empfehlenswert ist, dass man nicht später als 90 Minuten nach der gewohnten Aufstehzeit in den Tag startet. Ein flotter Spaziergang kann den Körper in Schwung bringen. Durch das Tageslicht wird man munter. Auch am Sonntag sollte man zur gewohnten Zeit ins Bett gehen. Einschlafrituale sind hilfreich. Bei gedämmtem Licht ein Buch lesen oder ein Hörspiel hören, signalisiert dem Körper, dass bald Schlafenszeit ist.

Redaktion
Hetzel, Birgit
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