Afghanistan. Das verwundete Land

Die NATO-Truppen

Mittwoch, 15. September 2021, 04:35 bis 05:30 Uhr

Die letzte Episode der Serie beginnt am 11. September 2001. Als Folge des Terroranschlages auf New York müssen sich die Afghanen nun einem neuen Krieg stellen, denn die US-Armee rückt ein, um die Taliban zu stürzen und den al-Qaida-Anführer Osama bin Laden zu stellen. Trotz allem begrüßen Millionen von Afghanen die ausländischen Truppen voller Hoffnung: Frauen ziehen die Burka aus, es finden freie Wahlen statt, Geflüchtete kehren zurück und Milliarden von Dollar fließen in den Wiederaufbau.

Der Fluch der Gewalt ist ungebrochen

Ein pakistanischer Häftling. © US National Archive
Afghanistan findet keinen Weg aus der Gewalt.

Doch Afghanistan gelingt es nicht, dem endlosen Kreislauf der Gewalt zu entkommen. Ehemalige Kriegsherren ziehen ins Parlament ein, diesmal mit dem Segen der Vereinigten Staaten. Andere, wie die Taliban-Führer, werden ausgeschlossen, was den Anlass für einen erneuten Aufstand bietet. Die Korruption grassiert.

Die NATO-Truppen wiederholen viele der Fehler der Sowjets. Afghanistan bleibt in Gewalt gefangen, wird zum Platz unzähliger Selbstmordattentate. Zu den Protagonisten dieser Episode gehören ein Mitglied der Taliban-Regierung, der US-General Stanley McChrystal und drei Frauen, die für die Hoffnung Afghanistans stehen, den Fluch der Gewalt endlich zu brechen.

Redaktion
Ulrike Dotzer
Produktionsleiter/in
Melanie Clausen
Redaktionsassistenz
Juliane Kirchberger
Kristina Madejczyk
Autor/in
Mayte Carrasco
Regie
Mayte Carrasco
Autor/in
Marcel Mettelsiefen
Regie
Marcel Mettelsiefen
Autor/in
Lucio Mollica