Sendedatum: 25.03.2019 20:00 Uhr

Neue Spielzeit am Theater Kiel mit "Faust"

von Benedikt Stubendorff
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Die Macher des Theater Kiel stellen das Programm der neuen Saison vor.

Die Spielzeit 2019/20 von Generalintendant Daniel Karasek und seinem Team im Kieler Theater dauert: Acht Opern, 12 Theaterstücke, rund 40 Konzerte, Ballett, Kindertheater - auf 40 Seiten geballt zu sehen. Das sei heftig, findet Karasek: "Das ist eine spannende Zufriedenheit." Genau wisse er nicht, wie viele Stücke es seien. 30 aber mindestens. "Die Bühne ist noch leer. Noch ist nichts entschieden. Das ist aber auch der Reiz: Dass man sich in die Inhalte einlebt und begeistert ist, diese verwirklichen zu wollen."

Eine der größten Herausforderungen ist das sogenannte Sommertheater: Neun Tage im August und September kommt Giuseppe Verdis "Aida" auf den Kieler Rathausplatz - Open Air. Hier werden Verdis Pyramiden aufgeschlagen. Das heißt für Daniel Karasek, dass er eine gute Woche lang morgens in den Himmel blickt.

Tribüne mit Schauspielern.

In Kiel steht "Aida" auf dem Open-Air-Programm

Schleswig-Holstein Magazin -

Mit der Open-Air-Oper "Aida" feiert der Chefdirigent Benjamin Reiners seinen Einstand. Die Premiere am 24. August wird auf verschiedenen Leinwänden im Kieler Stadtgebiet gezeigt.

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Oper: Von Verdi bis Mozart

"Aida", unter der Leitung von Kiels neuem Generalmusikdirektor Benjamin Reiners, eröffnet die neue Spielzeit 2019/2020. Es folgen George Gershwins "Ein Amerikaner in Paris", "Die tote Stadt" von Erich Wolfgang Korngold und Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Gärtnerin aus Liebe".

Gewürzt mit einer Prise Avantgarde, Musical und Überraschendem ist es der bewährte Ritt durch Bekanntes, Beliebtes, Erprobtes: Johann Strauß' strapazierte "Fledermaus" reiht sich an Hector Berlioz' mächtigen "Trojaner", flankiert von Gaetano Donizettis "Lucia di Lammermoor" und George Gershwins Evergreen, den "Amerikaner in Paris".

Auch im Schauspiel kommen Klassiker auf die Bühne

Im Schauspiel zeigt sich ein ähnliches Bild: Auf der Studiobühne Zeitgenössisches, und auf der großen Bühne finden sich in erster Linie die Etablierten: Anton Tschechows "Die Möwe", Simon Stephens "Maria", Henrik Ibsens "Rosmersholm" und John Steinbecks "Früchte des Zorns".

Quasi als Fortsetzung der großen Namen soll nach Shakespeares "Hamlet" in der kommenden Spielzeit Goethes "Faust" auf die Bühne kommen, weil die Besetzung es hergibt. "Ich freue mich, dass wir uns trauen, 'Faust' zu machen", erklärt Karasek.

Außerdem dürfen Besucherinnen und Besucher des Theaters Kiel sich auf Familienkonzerte, Matineen, Mozartkonzerte, Ballettpremieren oder das "Junge Theater im Werftpark" freuen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Von Binnenland und Waterkant | 25.03.2019 | 20:00 Uhr

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