Kulturjournal Spezial

Einsamkeit: ein Gefühl mit vielen Namen

Mittwoch, 09. Dezember 2020, 20:00 bis 21:00 Uhr

Eine Silhouette im Sonnenuntergang hinter einem nassen Fenster. © picture alliance / Mohammed Saber/EPA/dpa Foto: Mohammed Saber
Corona macht die Menschen einsam. Was macht das mit einer Stadt?

Corona macht einsam. Wer seine Enkel nicht sehen kann, wer dauernd im Homeoffice sitzt oder keine Partys feiern darf, fühlt sich schnell einsam. Und dann kommt noch die Weihnachtszeit dazu. Wir haben mal nachgefragt: Wie einsam sind die Menschen in Hamburg wirklich? Und was macht das mit einer Stadt, wenn sich immer mehr Menschen einsam fühlen? In Großbritannien gibt es sogar ein Einsamkeitsministerium - brauchen wir in Hamburg vielleicht einen Einsamkeits-Senator, der sich um das Thema kümmert?

Eine Frau sitzt einsam auf einem Steg. © bunnyface / photocase.de Foto: bunnyface / photocase.de

AUDIO: Einsamkeit hat viele Namen (33 Min)

Die Einsamkeit eines Polarforschers und einer Astronautin

Einige suchen die Einsamkeit, andere leiden darunter. Im Kulturjournal Spezial erzählt Peter Helling Hamburger Geschichten von der Einsamkeit aus unserer Stadt. Geht es Jungen anders als Alten? Wie fühlt sich Einsamkeit hinter Klostermauern an? Und wie einsam ist es eigentlich im All? Polarforscher Markus Rex und Astronautin Samantha Cristoforetti sprechen über die vielleicht einsamsten Orte der Welt. Über ihre Extremreisen haben sie auch spannende Bücher geschrieben:

  • Markus Rex: "Eingefroren am Nordpol - das Logbuch von der 'Polarstern'", Verlag C. Bertelsmann, gebunden für 28 Euro
  • Samantha Cristoforetti: "Die lange Reise - Tagebuch einer Astronautin", Penguin Verlag, gebunden für 24 Euro
  • Jakob Simmank: "Einsamkeit: warum wir aus einem Gefühl keine Krankheit machen sollten", Atrium Verlag, Taschenbuch für 9 Euro

Moderation: Peter Helling

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