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NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Sonntagsspaziergang

An der Rendsburger Untereider

Natur und Geschichte im Doppelpack: kein Problem beim Sonntagsspaziergang durch Rendsburg. Die Stadt ist geprägt von ihrer Lage an der Eider - dem längsten Fluss des Landes - und den Jahrhunderten als Festungsstadt. Erleben Sie beides - begleiten Sie Reporter Jürgen Schindler auf seinem Spaziergang. Los geht's im Stadtpark am Paradeplatz.

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Ein Rundweg durch Geschichte und Natur

Das festgefrorene Ausflugsschiff "Rendsburg" auf der Eider bei Rendsburg, Sonntag, 24. Januar 2010. © NDR Fotograf: Jürgen Schindler Detailansicht des Bildes Die festgefrorene "Rendsburg" Ausgangspunkt ist der Paradeplatz im Rendsburger Viertel "Neuwerk". Am Paradeplatz gibt es viele Parkplätze. Der Spaziergang dauert zwischen ein- und anderthalb Stunden. Schon von weitem ist das Lornsen-Denkmal zu sehen, dort beginnt der älteste Abschnitt des Stadtparks. Vor rund 120 Jahren hat ihn der Verschönerungsverein der Stadt Rendsburg anlegen lassen. Das Gelände entstand damals, als man einen Wall in der Nähe des Rathauses abriss und den Schutt an dieser Stelle in den Eidersee kippte. Bei der Anlage des Parks legte der Verschönerungsverein nun Wert auf eine Vielfalt an Bäumen. "Noch heute finden sich im ältesten Teil Ginko, Linden, Trauerbuchen, Platanen oder vier verschiedene Birkenarten, wie die Sand- oder die Moorbirke", weiß Biologin Stephanie Schönbach.

Ein Pulverschuppen im Stadtpark von Rendsburg © NDR Fotograf: Jürgen Schindler Detailansicht des Bildes Ein Pulverschuppen Im Park stößt man auch auf zwei schlichte Backsteinbauten, die sogenannten Pulverschuppen. "Ursprünglich stand hier ein Laboratorium, in dem Munition zusammengebaut wurde. Das nannte man früher 'laborieren'", erzählt Stadtführer Klaus-Peter Flegel. Durch eine Explosion in diesem Laboratorium im Sommer 1850 entstanden Schäden an allen Häusern der Stadt. Daraufhin lagerte man an diesem Ort nur noch Pulver, eben in diesen Pulverschuppen.

Das "Alte Packhaus" von Rendsburg © NDR Fotograf: Jürgen Schindler Detailansicht des Bildes Das "Alte Packhaus" Der Weg führt weiter zur Untereider zum Eiderökologie-Informationspfad. Auf den Tafeln erfahren Sie Interessantes zu Flora und Fauna an der Eider. Stephanie Schönbach berichtet, dass Rendsburg bis zur Eindämmung der Eider in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts noch im Einfluss der Tide lag. In der Stadt machten sich sowohl Ebbe und Flut als auch Hochwasser in der Nordsee bemerkbar. Der Weg führt vorbei am alten Packhaus und am Zollhaus. Dort, so weiß Stadtführer Klaus-Peter Flegel, war ursprünglich eine Schleuse zwischen altem Eiderkanal und Eider. Sollten Waren vom Eiderkanal kommend über die Eider weitertransportiert werden, mussten sie an dieser Stelle in geeignete Schiffe umgeladen werden. Entlang des schilfbestandenen Eiderufers, vorbei an einer renaturierten Feuchtwiese geht es auf dem Rundweg zurück durch den Park zum Paradeplatz.

Internet-Links

Auf zwei Webcams können Sie hier live das Geschehen im Kreishafen von Rendsburg verfolgen.

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NDR Fernsehen: Schleswig-Holstein Magazin

Außenanlagen, Ausstellung, Bilder

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Auf Pilgerpfaden von Dänemark nach Norddeutschland

NDR Fernsehen: Nordtour

Im Sommer hat der deutsch-dänische Pilgerweg neu eröffnet, der von Vejen in Jütland bis ins schleswig-holsteinische Rendsburg führt. mehr


NDR Fernsehen: Schaubude

Das Museum zeigt die Entwicklung des Druckgewerbes in den letzten zwei Jahrhunderten.

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Die Seiten des Museums auf der Homepage Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf.

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Programm-Tipp
Ein Lamm auf einem Deich © dpa Fotograf: Kay Nietfeld
 

Der Sonntagsspaziergang durch Schleswig-Holstein

Neben vielen Informationen und einer Wegbeschreibung, können Sie den Spaziergang hier auch akustisch begleiten. mehr