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Aktuelle Verkehrsmeldungen aus Schleswig-Holstein  Fotograf: Frederico di Campo, moonrun
 

Schleswig-Holstein

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslagemehr

 
Kurzmeldungen

Schleswig-Holstein in Kürze

MS "Deutschland" soll Montag in deutschen Reparatur-Hafen

Das Kreuzfahrtschiff MS "Deutschland" soll am kommenden Montag in einem deutschen Hafen repariert werden - entweder in Hamburg, in Bremerhafen oder in Rendsburg. Den genauen Hafen nannte ein Sprecher der Deilmann Reederei aus Neustadt (Landkreis Ostholstein) der NDR 1 Welle Nord nicht. Ein Schlepper soll die teils defekte MS "Deutschland" begleiten. Nach einem Brand im Maschinenraum am vergangenen Pfingstwochenende liegt das Fernseh-"Traumschiff" am Kai in Bergen. Während die Stromaggregate repariert oder ausgetauscht werden müssen, blieben die Hauptmaschinen des Luxusschiffes nach Reedereiangaben unbeschädigt. Die genaue Brandursache sei noch immer unklar, so der Sprecher. Zur nächsten planmäßigen Kreuzfahrt am 7. Juni soll die MS "Deutschland" wieder einsatzbereit sein. Dann geht es laut Plan von Hamburg aus auf Ostseerundfahrt. Zu dem finanziellen Schaden machte der Sprecher keine Angaben, sprach aber von einem herben Rückschlag. | 26.05.2010 17:29

Neuendorf: Hoffnungsschimmer für Affeldt-Mitarbeiter

Mittlerweile haben drei Investoren Interesse an dem insolventen Verpackungsmaschinenhersteller Affeldt in Neuendorf bei Elmshorn angemeldet. Das berichtete die NDR 1 Welle Nord am Mittwoch. Der Favorit der Gewerkschaft IG Metall ist die Firma ASM-Metallbau aus Elmshorn. Ein regionaler Investor sei die beste Lösung für die Mitarbeiter, sagte ein Sprecher. Allerdings bleibt den Interessenten nur noch bis 18 Uhr Zeit, Banken und Landesregierung ein Konzept vorzulegen. Nur dann bekommen sie die nötigen Kredite und Bürgschaften. Sollte dies nicht gelingen, will der Insolvenzverwalter den Betrieb am Donnerstag schließen. Die 160 Affeldt-Mitarbeiter hatten wochenlang um ihre Jobs gekämpft. Unter anderem besetzten sie den Betrieb. | 26.05.2010 16:29

Helgoland: Umweltschutzverbände fordern Fischereiverbot

Schleswig-Holsteins Natur- und Umweltschutzverbände haben am Mittwoch von der Kieler Landesregierung ein sofortiges Fischereiverbot vor Helgoland gefordert. Im dortigen Munitionsversenkungsgebiet würden Kampfstoffe aus dem Zweiten Weltkrieg unkontrolliert aus Behältern entweichen, heißt es in einer Erklärung der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM), der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und dem Naturschutzbund (NABU) Schleswig-Holstein. Für Fischer bestehe akute Lebensgefahr, wenn die Munition sich in Netzen verfange und gehoben werde. 1949 wurde auf Anweisung der britischen Militärverwaltung südlich von Helgoland mit dem Nervengift Tabun gefüllte Munition versenkt. Das Kieler Innenministerium hatte bereits ein Fischereiverbot empfohlen. | 26.05.2010 16:23

Wedel: Ehepaar mit einem Kilogramm Kokain erwischt

Drogenfahnder haben in Wedel ein Ehepaar mit einem Kilogramm Kokain festgenommen. Das berichtete die NDR 1 Welle Nord am Mittwoch. Der 38 Jahre alte Mann und seine 44 Jahre alte Frau sollen das Rauschgift nach Polizeiangaben am Pfingstwochenende mit einem Auto von Belgien nach Deutschland gebracht haben. Vor der Wohnung des Mannes schlug die Falle der Ermittlungsgruppe zu. Im Auto fanden die Beamten die Drogen, in der Wohnung stießen sie außerdem auf Waffen. Die Zollfahndung geht davon aus, dass die Ehefrau nicht in die Machenschaften ihres Mannes eingeweiht war, sondern für die Schmuggel-Fahrt nur als Tarnung diente. Das Rauschgift hat nach Angaben der Ermittler einen Marktwert von etwa 60.000 Euro. | 26.05.2010 15:58

Lübeck: Schüler nach Missbrauchsvorwürfen weiter von Schule freigestellt

Die Lübecker Schüler, die in London wegen Vergewaltigung angeklagt sind, kehren morgen nicht wie geplant an die Emil-Possehl-Schule zurück. Wie der Schulleiter am Dienstag der NDR 1 Welle Nord mitteilte, werden die 19-Jährigen bis kommenden Mittwoch beurlaubt. Offenbar reichen die Beweise noch nicht aus, um die Beschuldigten wegen Missachtung des Alkoholverbotes an eine andere Schule zu versetzen. Ebenso unklar ist die Frage, in welchem Land den beiden der Prozess gemacht wird. Die Londoner Justiz ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Lübeck bisher nicht auf das Angebot eingegangen, den Prozess nach Deutschland abzugeben. | 25.05.2010 14:11

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