Das Programm im NDR Fernsehen - aktuell, regional, norddeutsch
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Die dynamische PMT dient zur Abbildung, bzw. Signalisation unterschiedlicher, sich dynamisch ändernder Komponenten. Dabei kann es sich um die Zuschaltung von Regionalfenstern eines Programmanbieters, zusätzliche Tonkanäle oder Videotext-Untertitel handeln. Zum einwandfreien Empfang muss die Software der Digitalreceiver die dynamische PMT korrekt und in Echtzeit auswerten. Auf der Senderseite werden dazu zeitnah die unterschiedlichen PMTs, mit den verschiedenen Elementarstromkonfigurationen, bzw. Descriptoren gesendet. Mit jeder Änderung wird die Versionsnummer der PMT angegeben.
Der Empfänger muss die Änderungen der PMT in Echtzeit übernehmen und die geänderten Daten oder Komponenten korrekt auswerten und darstellen. Testen Sie einen DVB-S-Empfänger, so muss er in den genannten Zeiten bei Anwahl eines der NDR Programme „NDR FS NDS“, „NDR FS HH“, „NDR FS MV“ oder „NDR FS SH“ das eingestellte Landesprogramm zeigen. Sie können die PMT-Tauglichkeit der Empfänger auch anhand des Programmes „Test-R“ auf Astra überprüfen. Der Kanal „Test-R“ dient zu Testzwecken und sendet im 60-Sekunden-Takt abwechselnd „arte“ und „Phoenix“. Der PMTUmschalt- Testkanal "Test-R" von ARD Digital befindet sich auf Astra 19,2° Ost, auf der Frequenz 10.744 H (SR 22000, FEC 5/6).
Schaltet der Empfänger nicht oder falsch, oder gibt ein blaues oder schwarzes Bild aus, ist er nicht PMT-tauglich. Solche Empfänger sind für den Empfang der NDR Fernsehprogramme ungeeignet. Das betrifft übrigens auch den Empfang der Landesprogramme des BR, des MDR und des WDR.
Bevor eine Rundfunkanstalt die Genehmigung erhält, eine bestimmte Frequenz für ein Programm zu nutzen, müssen zunächst in- und ausländische Koordinierungen abgeschlossen sein. Am so genannten runden Tisch wird über eine Frequenz verhandelt. Diese darf andere Länder und andere Rundfunkprogramme nicht negativ beeinflussen. Da das UKW-Frequenzband bereits sehr eng belegt ist, werden Frequenzgenehmigungen in den letzten Jahren nur mit hohen Auflagen ausgesprochen. Das kann bedeuten, dass eine Frequenz nur mit geringer Leistung und mit starker Richtwirkung betrieben werden darf.
Nachdem die zuständige Staatskanzlei dem Betrieb jener eingeworbenen Frequenz zugestimmt hat, können dann Sender beschafft und evtl. nötige Antennenbaumaßnahmen seitens des NDR begonnen werden, bevor die Inbetriebnahme erfolgt. Bei der Frequenzvergabe werden kommerzielle Programmanbieter gleichermaßen behandelt, wie Öffentlich-rechtliche. Kommerzielle Programme sind manchmal besser zu empfangen, weil sie frühzeitiger um eine Frequenz geworben haben. Radio Schleswig Holstein etwa hat 1986 mit Aufnahme des Sendebetriebes noch auf leistungsstarke Frequenzen zurückgreifen können, während acht Jahre später für das N-JOY, dem Jugendradio des NDR, nur Frequenzen mit kleiner Leistung zur Verfügung standen.
Um das Störrisiko generell zu verringern, sollte in der Wohnung eine umfangreiche Verkabelung, die an nur einer Anschlussdose hängt vermieden werden. Am besten lassen Sie von einem Rundfunkfachbetrieb Ihres Vertrauens (Adressen und Telefonnummern siehe Gelbe Seiten) bereits in der Bauphase mehrere Antennen- bzw. Breitbanddosen in der Wohnung vorsehen. Empfängeranschlusskabel bzw. Verbindungskabel sollten nicht selbst eingebaut werden. Der Handel bietet eine Vielzahl von serienmäßig hergestellten Kabeln an. Beim Kauf sollten Sie auf den Hinweis"Schirmungsmaß(>) 75 dB, Entspricht DIN 45332 oder BK-geeignet" achten. Diese Aufdrucke gewährleisten einen ausreichenden Schutz vor Störungen.
Mit dem Besitz von Rundfunkempfangsgeräten und dem entsprechenden Zubehör liegt der Betrieb der Geräte in Ihrer eigenen Verantwortung. Treten Störungen auf, muss die Ursache dafür gefunden werden.
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) ist generell dafür zuständig. Es macht aber den Störungsverursacher kostenpflichtig dafür verantwortlich. Eine Störung kann unter Umständen auch durch ein fehlerhaftes Antennenkabel in Ihrer Wohnung hervorgerufen werden. Deshalb rät der NDR, zunächst die eigene Empfangsanlage von einem Rundfunkfachbetrieb überprüfen und die Störsicherheit schriftlich bestätigen zu lassen. Sollte sich nach der Antennenüberprüfung herausstellen, dass die Störungen weiterhin vorhanden sind, ist es notwendig, die BNetzA einzuschalten. Die BNetzA erreichen Sie unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 0180/3 23 23 23.
Der NDR geht davon aus, dass in seinem Sendegebiet, in den vier Staatsvertragsländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, alle NDR Programme in die Kabelnetze eingespeist werden. Die genaue Frequenzbelegung setzt der jeweils gültige Kabelbelegungsplan fest, den die zuständigen Landesmedienanstalten nach den Grundsätzen des aktuellen Landesmediengesetzes, welches durch die Landtage, bzw. den Hamburger Senat ratifiziert worden ist, aufgestellt haben.
Außerhalb des NDR Staatsvertragsgebietes gelten zumeist die Bestimmungen des ortsüblichen Empfanges. Wie dieses im Spezialfall aussieht, kann Ihnen nur die zuständige Landesmedienanstalt erklären. Das gilt auch für Einspeisungsverträge, die einzelne Rundfunkanstalten mit den Medienanstalten abgeschlossen haben.
Für Fragen rund um Ihren Kabelanschluss wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Kabelbetreiber. Kabel Deutschland ist folgendermaßen zu erreichen:
Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co.KG
Region Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern
Süderstraße 32 b
20097 Hamburg
Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co.KG
Region Niedersachsen/Bremen
Hans-Böckler-Allee 5
30173 Hannover
Zu ShowView fragen Sie bitte den Bauer Verlag oder die Gemstar Development Corporation. Die Vergabe der ShowView-Zahlen wird von diesen privaten Firmen vorgenommen und nur gegen Lizenzgelder zur Veröffentlichung freigegeben. In verschiedenen Rundfunkzeitschriften finden Sie dementsprechend die Codes. Da es nach den Erfahrungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder zu Pannen bei der ShowView-Aufzeichnung kommt, empfehlen wir die Programmierung nach Möglichkeit mit Zeit- und VPS-Steuerung.