Im Porträt: Die Intendanten und ihre Stellvertreter
Die Bildergalerie zeigt die Intendanten und Stellvertretenden Intendanten des NDR.
Bildergalerie starten"Spiegel einer wohlbehüteten Kindheit"
Wie man sich das Radiodorf vorstellen kann. Ein "naives" Gemälde im Privatarchiv der Familie Weitzl.
"Es sind Geschichten aus einer kleinen überschaubaren Welt, nichts anderes als ein vereinfachtes Abbild des Alltags", formulierte der Schöpfer der "Waldhagen"-Reihe Gernot Weitzl 1965 in einer Festschrift des NDR Schulfunks. So schuf sich die langlebige Reihe über all die Jahre ein treues Publikum, das in den Klassenzimmern und an den häuslichen Apparaten lauschte. Konnten die Waldhagener Probleme die Kinder zum Nachdenken anregen, so schlugen die amüsanten einfachen Alltagsgeschichten die Erwachsenen in den Bann.
Bis heute kann "Waldhagen" als Synonym für ein typisch norddeutsches Dorf und seine Charaktere verwendet werden. Fragt man Zeitgenossen, die in den späten 1950er, 1960er und 1970er Jahren mit den Episoden aufgewachsen sind, nach prägenden Radioerlebnissen, so erinnern sie sich nicht selten auch und gerade an "Neues aus Waldhagen". Für viele Männer und Frauen dieser "Generation Schulfunk" sind die Waldhagener, wie es eine Zuhörerin einmal formulierte, inzwischen der "Spiegel einer wohlbehüteten Kindheit".
Ein besonderer Dank gilt Herrn Arne Weitzl für die Unterstützung der Recherchen sowie für die zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellten Dokumente.