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Dr. Walter Hilpert (1956 – 1961)
 
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Die Bildergalerie zeigt die Intendanten und Stellvertretenden Intendanten des NDR.

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Ein altes Radio © picture-alliance/KPA/Wolfram Weber Fotograf: Wolfram Weber
 

Von langen und kurzen Wellen

Programm braucht Technik. Der Weg der Lang- und Kurzwellen von den Anfängen der Rundfunkübertragung bis zur regelmäßigen Ausstrahlung von Stereosendungen. mehr

 

60 Jahre Studio Flensburg

von Werner Junge

"Bunter Abend" des NWDR mit Lieselotte Malkowsky am 2. April 1950 im Deutschen Haus in Flensburg. © NDR Fotograf: Archiv Studio Flensburg Detailansicht des Bildes In Flensburg begann am 12. November 1950 die Rundfunkgeschichte des neuen Bundeslandes Schleswig-Holstein. 1.400 Gäste feierten im „Deutschen Haus“ die Eröffnung des ersten Studios des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) nördlich von Hamburg. Eineinhalb Jahrzehnte produzierte Flensburg Radio für Schleswig-Holstein. Erst dann übernahm das neue Studio Kiel die Federführung und wurde 1970 zum Funkhaus ausgebaut. Damit war Flensburg endgültig Außenstudio.

Zuständig ist es bis heute für den Landesteil Schleswig und das südliche Dänemark. Seit Anbeginn ist das Studio im kreisrunden ehemaligen Musikpavillon des Deutschen Hauses im Herzen Flensburgs untergebracht. Seit 2000 ist es auch Fernsehstandort. Rund ein Dutzend Mitarbeiter berichten heute aus dem einzigen Studio des NDR, das für Nord- und Ostseeküste zuständig ist.

Warum Flensburg?

Um besser auf „landsmannschaftliche Belange“ eingehen zu können, beschloss der 1948 von den Briten gegründete NWDR Studios zu gründen. Nach Dortmund im Februar und Oldenburg im Mai folgte im November 1950 Flensburg.

Ü-Wagen vor Ort in Travemünde  Detailansicht des Bildes Ü-Wagen vor Ort in Travemünde Damit hatte sich der NWDR gegen die neue Landeshauptstadt Kiel entschieden. Flensburg hatte mit dem ehemaligen NORAG-Intendanten Hans Bodenstedtund dem SPD-Politiker und späteren Flensburger Oberbürgermeister Heinz Adler schon früh einflussreiche Fürsprecher gehabt. Ihr zentrales Argument: Es gelte „gerade an der Grenze zu Dänemark ein Zeichen für die deutsche Kultur zu setzen“. Die schien damals in Gefahr.

Auch im Norden herrschte Not. Verstärkt wurde sie durch die überproportionale Aufnahme von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein. Das verschaffte der „Neudänischen Bewegung“ erheblichen Zulauf. Sie forderte, der Landesteil Schleswig müsse wieder Teil Dänemarks werden. Zwar hatte das Königreich schon 1945 unmissverständlich erklärt „Danmarks Grænser ligger fast“, doch war die Angst, das ohnehin wirtschaftlich zu kleine und schwache neue Bundesland könne zerfallen, damals groß und real. Ein Studio an der Grenze sollte ein Zeichen für die deutsche Kultur setzen. Das überzeugte die Gremien des NWDR und so war die Entscheidung gefallen. Allerdings waren Geld- und Benzinmangel noch zentrale Themen. Im März 1948 rang sich der Sender schließlich durch und stellte 30.000 Mark bereit, um eine „Veranstaltungsstätte“ aufzubauen.

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Gebäude und Sendemasten © NDR
 

Geschichte zum Anschauen und Anhören

Eine kleine Auswahl von Audios und Bildern aus den Jahren 1924 bis 1999 mehr


Zeitreise: 60 Jahre Studio Flensburg

03.10.2010 | 19:30 Uhr
NDR Fernsehen: Schleswig-Holstein Magazin

Zeitreise auf den Spuren der Rundfunkgeschichte in Schleswig-Holstein mehr


Studio Flensburg

NDR 1 Welle Nord

Ein Dutzend Mitarbeiter zählt das Studio Flensburg. Doch nur selten sind alle dort anzutreffen. Stets sind die Reporter unterwegs, um aktuell aus dem nördlichsten Teil Schleswig-Holsteins zu berichten. mehr

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Funkhaus Hamburg vor dem Umbau, 1948 © NDR/Weidenbaum
 

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Kleine Geschichten und Zeitzeugenberichte lassen die Geschichte des NDR lebendig werden. mehr