Die Norag 1924 - 1932

"Hier ist die Norag". Mit diesen Worten des künstlerischen Leiters Hans Bodenstedt begann am 2. Mai 1924 der Rundfunk in Norddeutschland – dezentral aufgebaut, staatlich kontrolliert und mit Beteiligung privater Geldgeber. Das neue Medium entwickelte sich rasant, fand jedoch zunächst vor allem im städtischen Raum Zuspruch und dort insbesondere bei den bürgerlichen Schichten und den jüngeren Leuten.

Die Norag sendete für rund sieben Millionen Menschen in acht Ländern des Deutschen Reiches. Ihr Programmangebot umfasste Beiträge aus Unterhaltung und Bildung ebenso wie aus Information und Kultur. Und schon damals war "Heimatkultur" mehr als ein Begriff.

NDR Geschichte(n), 2. Hamburger Hafenkonzert, 1930
 

Die Traditionssendung aus dem Norden: Das "Hamburger Hafenkonzert"

9. Juni 1929: Start für die Sendung "Hamburger Hafenkonzert". Die tradtionsreiche Sendung stellt eine beispiellose Erfolgsgeschichte dar: die Visitekarte des Senders. mehr

Straßenszene mit geparktem altem Auto, zwei Männer mit Hut stehen im Eingang eines Gebäudes, der mit 'NORAG' überschrieben ist. © NDR
 

Der Norden geht auf Sendung

19. Januar 1924: Unternehmer aus dem Getreide-, Futtermittel- und Landmaschinenhandel treffen sich, um vor dem Notar die "Nordische Rundfunk Aktiengesellschaft" (Norag) in das Hamburger Handelsregister eintragen zu lassen. mehr

Das Norag-Haus 1931
 

80 Jahre Funkhaus an der Rothenbaumchaussee

8. Januar 1931: In Hamburg wird eines der modernsten Funkhäuser Europas eingeweiht – Besitzer war die Nordische Rundfunk AG (Norag), der Vorläufer des NDR. mehr

Weltefunkorgel 1931
 
Audio

Zum 80. Geburtstag der Welte-Funkorgel

8. November 1930: Zum ersten Mal erklingt mit der Welte-Funkorgel ein ganz besonderes Instrument im großen Sendesaal an der Rothenbaumchaussee in Hamburg. mehr

Audios

Zur Geschichte der NORAG

Den offiziellen Start hörten am 2. Mai 1924 896 zahlende Hörer.

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Funkhaus Hamburg vor dem Umbau, 1948 © NDR/Weidenbaum
 

NDR Geschichte(n)

Kleine Geschichten und Zeitzeugenberichte lassen die Geschichte des NDR lebendig werden. mehr