Immer mehr Kunstwerke finden ihren Platz im Kinderrechtepark in Bad Oldesloe. Künstlerin Siobhan Tarr will zusammen mit den Kindern bunte Mosaikplatten verlegen - echte Maßarbeit!
Ganz schön schwer sind die kleinen Kunstwerke, an denen viele Kinder eifrig mitgearbeitet haben.
Alle packen mit an, damit das gute Stück endlich an seinen vorgesehen Platz kommt.
Nun müssen die Fugen gefüllt werden - manchmal eine ganz schöne Sauerei. Aber die Kinder haben Spaß.
Auf der Mosaikplatte ist das Recht auf ärztliche Versorgung für alle Kinder dargestellt.
Auch die nächste Platte liegt schon an der richtigen Stelle und wird von Jessica gründlich gesäubert. "Ich finde es wichtig, dass auch die Kinder über Kinderrechte Bescheid wissen, nicht nur die Erwachsenen", sagt die Zehnjährige.
Kunterbunte Schuhe sind hier zu sehen. Bald soll noch ein Mosaik mit Kleidungsstücken folgen, denn auch darauf hat jedes Kind ein Recht.
Alle Kinder auf der Welt sollen Zugang zu gesunder Ernährung haben. Deshalb gestalteten die Kinder zusammen mit der Künstlerin auch ein Bild mit Früchten.
Dieses Kunstwerk steht schon länger im Kinderrechtepark: der Namensturm.
Auf vielen bunten Klötzen haben Kinder aus Bad Oldesloe ihren Namen geschrieben - weil jedes Kind laut der UN-Konvention das Recht auf einen eigenen Namen hat.
In diesem Holzregal liegen bemalte Steine - ein Symbol für das Recht, ohne körperliche und seelische Gewalt aufzuwachsen.
Hintergrund ist eine Geschichte von Astrid Lindgren, in der ein Junge sich die Rute zu seiner Bestrafung selbst suchen sollte. Als er keine fand, brachte er einen Stein nach Hause. Die Mutter war beschämt und legte den Stein als Mahnung ins Küchenregal.
Eines ist sicher: Alle Kinder sind sehr stolz auf ihre Kunstwerke - und sie haben viel gelernt.