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Es wird gesungen und gespielt: Max freut sich auf die Besuche von Margareta Schares vom Kinderschutzbund.
Seitdem Max geboren ist, besucht Margareta Schares vom Kinderschutzbund Schaumburg einmal die Woche den Kleinen und seine Mutter. Nach festen Ritualen verbringen die Drei eine gemeinsame Stunde. Zuerst wird gesungen und dann gespielt. Für Manuela Schmerse ist die Familienbesucherin eine große Unterstützung. Die 22-Jährige hat noch zwei ältere Kinder und bewältigt die Erziehung alleine. Deshalb ist sie dankbar für die Stunden mit der Betreuerin. Die Mutter bekommt Tipps, denn teilweise fühlt sie sich unsicher oder überfordert. "Man bekommt Bestätigung, dass man manche Dinge schon von sich aus richtig gemacht hat und nicht immer nur alles falsch macht", sagt sie.
Der Kinderschutzbund Schaumburg betreut zur Zeit 25 Familien in ähnlichen Situationen. Fördermittel wurden gestrichen und ohne Spenden ist das Projekt "Schritt für Schritt von Anfang an" gefährdet. Für den Erhalt zu kämpfen, ist allen Beteiligten eine Herzensangelegenheit. "Kinder sind einfach etwas ganz Tolles. Wenn sie in die Welt treten, haben sie erst einmal jegliches Potential zur Verfügung und das zu unterstützen, macht uns allen eine große Freude", erzählt die Sozialpädagogin des Kinderschutzbundes Christel Varelmann. Missliche Entwicklungen oder ungünstige Verläufe für den zukünftigen Lebensweg der Kinder können die Familienbesucher gerade in der Anfangszeit positiv beeinflussen.
Hallo Niedersachsen Reporterin Nina Mahler begleitete die Familienbesucherin Margarete Schares bei ihrem Besuch bei Max für die Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland".
Zusammen singen, spielen und sich nebenbei noch Rat holen: In Stadthagen erhalten überforderte Mütter Hilfe und Anregung von einer Familienbesucherin des Kinderschutzbundes.