Wenn Eltern nerven: Kinder in der Pubertät

"Laß mich in Ruhe, Du nervst": Wenn Kinder so mit ihren Eltern reden, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Kleinen langsam erwachsen werden. Die Pubertät ist eine Phase in der Entwicklung, in der alles anders wird. Die Jugendlichen wollen jetzt selbstständig entscheiden, Erfahrungen allein machen und sich von den "Alten" nichts mehr sagen lassen. Nun heißt es: Nerven bewahren, für beide Seiten. In dieser Zeit kann in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern viel kaputtgehen.

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Jugendlicher guckt genervt © dpa
 
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Jugendliche brauchen Nerven, Eltern auch

Schluss mit Erziehung, Zeit für Beziehung: In der Pubertät kommen Jugendliche und Eltern an ihre Grenzen. Der Elternkurs in Stavenhagen hilft durch diese Phase.

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Der Kinderschutzbund organisiert deshalb Kurse für Eltern mit Kindern in der Pubertät. Die Themen sind vielfältig, es geht um Sexualität, um Drogen, um den Umgang mit dem Internet und vor allem um Kommunikation. Sich anschauen beim Reden und nicht aus der Küche in Richtung Kinderzimmer brüllen, das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Kurs: Spätestens mit der Pubertät ist Schluss mit Erziehung. Jetzt geht es darum, eine Beziehung aufzubauen.

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