Die "Bücherzwerge" in Hamburg
Kindern in Wohnunterkünften lernen besonders schwer lesen.
Audiobeitrag starten (03:25 min)In Hamburg leben über 8.000 Menschen unterschiedlicher Herkunft in Wohnunterkünften, darunter zahlreiche Großfamilien. Mangelnde Sprachkenntnisse, Armut und Ausgrenzung erschweren erheblich die Integration. Die Kinder aus den Wohnunterkünften beginnen bereits mit geringen Startchancen den Schulalltag.
In der Schule kommen die Kinder teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben mit Büchern in Kontakt, zugleich sind sie sprachlich überfordert. Zusammen mit dem Deutschen Kinderschutzbund, Landesgruppe Hamburg, haben die Bücherhallen Hamburg das aktuelle Projekt "Sprachförderung in Wohnunterkünften" im November 2010 an den Start gebracht. Die "Bücherzwerge" finden einmal wöchentlich in Hamburger Wohnunterkünften statt. Die Gruppen werden von Ehrenamtlichen in Teamarbeit geleitet. Sie werden auf Ihre Tätigkeit durch eine intensive Schulung vorbereitet.
Die "Bücherzwerge" sind ein Kooperationsprojekt der Bücherhallen Hamburg und dem Kinderschutzbund Hamburg, unterstützt von f & w fördern und wohnen AöR.