Rundfunktechnik
DVB-T, DVB-C, DVB-S und DVB-S Radio: Was ist das?
DVB steht für Digial Video Broadcasting (Digitaler Videorundfunk). Die Erweiterungen T, C und S kennzeichnen die Verbreitungswege: terrestrisch (Antenne), Kabel oder Satellit.
DVB-T bezeichnet das über Antenne ausgestrahlte digitale Fernsehen oder auch: „DVB-T: DasÜberallFernsehen“. Die digitale Übertragung beim Antennenfernsehen eröffnet dem Zuschauer neue Perspektiven wie deutlich mehr Programme, bessere Bildqualität und portable sowie mobile Empfangsmöglichkeiten. Darüber hinaus können beim digitalen Antennenfernsehen vorhandene Übertragungskapazitäten wesentlich besser ausgenutzt werden: In einem Fernsehkanal können bis zu vier TV-Programme und Mediendienste untergebracht werden, die mittelfristig die Verbreitung und den Empfang von bis zu 28 Programmen erlauben.
In Norddeutschland hat das digitale Zeitalter im Jahr 2004 mit dem Netzaufbau begonnen, der Ende 2007 abgeschlossen wurde. Deutschlandweit wurde das digitale Antennenfernsehen bis Ende 2008 eingeführt.
Mit DVB-S Radio können alle NDR Radioprogramme europaweit in CD-Qualität empfangen werden. Daneben gibt es Zusatzinformationen zu den Sendungen sowie einzelne Konzerte und Hörspiele im 5.1-Surround-Ton. Voraussetzungen für den Empfang von DVB-S Radio sind eine digitaltaugliche Satellitenempfangsanlage und ein digitaler Satellitenreceiver, der für Radio- und Fernsehempfang genutzt werden kann.