Das schönste Geschenk zum 25. Geburtstag macht sich Angelique Kerber selbst: Die Tennisspielerin zieht am 18. Januar erstmals ins Achtelfinale der Australian Open ein. Als die Zuschauer nach ihrem Sieg spontan ein Happy-Birthday-Ständchen anstimmen, bekommt die Kielerin "Gänsehaut pur": "Das Gefühl war unglaublich, ich hatte ja nichts geahnt", so Kerber.
Premiere feiert auch Deutschlands beliebteste TV-Kommissarin aus Niedersachsen auf einer Berliner Bühne. Statt Gummistiefel trägt Maria Furtwängler in Neil Simons Komödie "Gerüchte Gerüchte" Cocktailkleid, und schlüpft in die Rolle einer braven Ehefrau. Unter den 800 Gästen ist auch Ursula von der Leyen: "Furtwängler zieht", so die Arbeitsministerin.
Ebenfalls ins "fast" seriöse Fach wechselt Nina Bott. Bisher war die 35-Jährige überwiegend in Daily Soaps wie "GZSZ" zu sehen. Jetzt steht sie erstmals auf der Bühne: Im Winterhuder Fährhaus in Hamburg probt sie fleißig für "Achtung Deutsch". Darin gibt sie die lebenslustige, sexsüchtige Studentin Virginie aus Frankreich. Premiere ist am 18. Januar. Oh, là,là.
Eine Schauspielerin, die hierzulande auf allen großen Bühnen und in Filmen besteht, ist Brigitte Hobmeier. Für ihre herausragenden Leistungen erhält die 36-Jährige im Hamburger St. Pauli-Theater den renommierten Ulrich-Wildgruber-Preis. Theaterchef Ulrich Waller lobt die Kunst Hobmeiers und gerät regelrecht ins Schwärmen: "Sternenstaub und Handwerk." Wow!
In punkto Outfit gibt sich Moritz Bleibtreu uneitel: "Ich bin in siebeneinhalb bis acht Minuten fertig, inklusive Haare", so der Hamburger. Was aber nicht heißt, dass sich der 41-Jährige nicht auch mal in Schale wirft. "Aber wir Männer können da nicht so ausholen. Das beschränkt sich auf einen Anzug mit Weste oder ohne, gute Schuhe oder keine", so der Schauspieler.
Es gehört zum guten Ton von alternden Bands vom Rücktritt zurückzutreten. Aktuelles Beispiel - die Scorpions aus Hannover. Nach zweieinhalb Jahren Vorruhestand ist "jetzt mal Schluss mit Abschied", so Klaus Meine. Pläne für ein neues Album gibt es schon. "Wir stellten fest, da ist noch so viel Leben in den Skorpionen", so der 64-Jährige. Also nix da mit "Winds Of Change".
Das ist Olaf Scholz mit dem Bagger und nein, er baggert nicht. Trotzdem hilft Hamburgs Bürgermeister, ausgerüstet mit Helm und Schutzjacke, tatkräftig beim Abriss eines zwei Kilometer langen Zollzauns im Stadtteil Wilhelmsburg. Seit 1. Januar besitzt die Hansestadt keinen Freihafen mehr, und kann auf den Schutz verzichten. Ein Teil des Zauns bleibt als Denkmal erhalten.
Sie sind das Traumpaar in der Opernwelt: Anna Netrebko und Erwin Schrott. In Hamburg geben sie ihr einziges Deutschland-Konzert. Sowohl die russische Sopranistin als auch der Bassbariton aus Uruguay überzeugen mit Stimme, Witz und Charme. Kein Wunder, dass 1.800 Zuhörer Darbietungen wie Mozarts "Don Giovanni" mit Standing Ovations feiern.
Eine gute alte Bekannte ist zurück beim Eurovision Song Contest: Anke Engelke. Die Entertainerin moderiert am 14. Februar den deutschen Vorentscheid aus Hannover. 2011 hatte die 47-Jährige gemeinsam mit Stefan Raab und Judith Rakers das ESC-Finale aus Düsseldorf präsentiert. Na dann, auf ein Neues.
In die zweite Reihe rückt Fahri Yardim, aber nur vorerst. "Es ist der erste 'Tatort' mit Til Schweiger und deshalb wird er seinen Raum bekommen, das kann ich in meiner Demut auch so hinnehmen", so der 32-Jährige. Künftig kann er sich vorstellen, eine wichtigeren Part einzunehmen: "Dafür werde ich kämpfen." Das Hamburger Duo ermittelt erstmals am 10. März im Ersten.