Doro eröffnete das Festival am Donnerstag. Dabei durfte der '87er-Warlock-Hit "All We Are" natürlich nicht fehlen - passt ja auch ganz gut zum Thema W:O:A.
Danach heizten die Südtiroler Rocker von Frei.Wild dem Wacken-Publikum ordentlich ein.
Dagegen wirkten die seit den 80er-Jahren aktiven Blind Guardian am Anfang schon fast gesittet - aber das änderte sich schnell.
Auch Ozzy Osbourne wurde standesgemäß abgefeiert. Der "Prince Of Darkness" hat sein Handwerk noch nicht verlernt. Oder versoffen. Oder was auch immer.
Ach ja, und die Crossover-Thrasher Suicidal Tendencies gibt's auch wieder. Irgendwie unausweichlich, dass die Herrschaften sich in Wacken blicken ließen.
Morbid Angel sind nach wie vor eine feste Institution in der Death-Metal-Szene - auch wenn ihr aktuelles Album bei dem Großteil der Fans aus alten Tagen nur noch Kopfschütteln hervorruft. In Wacken auftreten durften sie aber trotzdem.
Judas Priest live - was soll man dazu noch groß sagen? "British Steel" at its best.
Headliner am Freitagabend waren Airbourne - da war Feuer drin.
Etwas undergroundiger ging's bei den kanadischen Death-Metallern von Kataklysm ab.
Richtig abgedreht wurde es bei Dir En Grey aus Japan.
Dagegen kamen selbst Knorkator mit ihrer Verkleidungsshow kaum an.
Die Norweger Mayhem sind ja nun schon seit geraumer Zeit mit dem legendären Sänger ihres "De Mysteriis Dom Sathanas"-Kultalbums von 1994 unterwegs. In Wacken verzichtete der Frontmann allerdings auf seine sonst gern genommene Mumien-Priester-Gewandung und trat oldschool mit Lederjacke und Voivod-Shirt auf. Auch mal ganz nett.
Bei Iced Earth ließ Jon Schaffer keine der beliebten Metal-Gesten aus.
Stelldichein der Kultbands in Wacken 2011: Sepultura aus Brasilien zeigten, dass sie sich keinesfalls vor jüngeren Bands verstecken müssen.
Power-Metaller Tobias Sammet hat sich der fantastischeren Spielart des Metal verschrieben - bei diesem Blick fragt man sich fast, ob sich der Avantasia-Gründer die Idee nicht ein bisschen zu sehr zu Herzen nimmt.
Motörhead haben zwar bereits vor zwei Jahren in Wacken gespielt, aber was soll's schon - die Band kann man sich eigentlich immer angucken.
Gewohnt räudig bei bestem Sound, großartige Stimme von Lemmy, und spätestens beim Track "Killed By Death" sang wohl jeder mit. Ein würdiger Abschluss des W:O:A 2011.