Als Vater des "Großstadtreviers" gilt Regisseur und Autor Jürgen Roland. Im Mai 1984 gibt er das Kommando zum Drehstart der Serie, die am 16. Dezember 1986 zum ersten Mal im Ersten läuft. Im Schnitt schalten rund sechs Millionen Zuschauer ein.
Immer wieder sind Hamburger Originale im 14. Polizeirevier auf dem Kiez zu sehen: Als Polizistenwitwe nervt Helga Feddersen 1991 die Polizisten Richard Block (Arthur Brauss, rechts) und Neidhardt Köhler (Kay Sabban).
"Hallo, mein Name ist Dirk Matthies!" - so stellt sich Jan Fedder als "Der Neue" 1991 vor. Ellen Wegner - gespielt von Mareike Carrière - ist seine Partnerin. Kurz nachdem sie seinen Heiratsantrag annimmt, stirbt sie 1993 den Serientod.
Obwohl Krimi, menschelt und knistert es ganz schön im "Großstadtrevier" - immer wieder auch zwischen den Kollegen. Hier gesteht Zivilfahnder Henning (Till Demtrøder), dass er seine Partnerin Harry (Maria Ketikidou) schon lange liebt.
Es darf auch geschmunzelt werden: Beim Italiener entdecken die Polizisten in der Zeitung eine ebenso kuriose wie peinliche Meldung. Ab 1995 sitzt Tanja König (Andrea Lütke, rechts) mit Dirk Matthies für vier Jahre im Streifenwagen.
Sheriff-Stern statt Dienstmarke: Die 300. Folge wird als Western auf dem Gelände der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg inszeniert. In Kiez-City sorgt Sheriff Clint für Recht und Ordnung und hält Bösewichte, unter anderem Martin Semmelrogge (links im Bild) und Claude-Oliver Rudolph (zweiter von links), in Schach.
Die alte ist die neue: Schon von 1999 an ist Anna Bergmann (Dorothea Schenk, rechts) in den Folgen 125 bis 192 als Dirk Matthies' Partnerin zu sehen. Im vergangenen Jahr kehrt sie in Folge 290 nach einer Babypause auf den Bildschirm zurück.
Der 25. Geburtstag der Sendung muss natürlich groß gefeiert werden. Am 20. Oktober 2011 fand eine Gala im Hamburger Abaton-Kino statt - und am 24. Oktober 2011 konnten sich die Zuschauer über die 310. Folge des Serien-Dauerbrenners freuen.
"Große Haie, kleine Fische" heißt der Titelsong der Country-Band Truck Stop. Die Metapher wurde zum Synonym für das "Großstadtrevier". Trotz 25 Dienstjahren sind die Beamten auf dem Kiez nicht müde, weiter zu ermitteln - wenn auch immer wieder in neuer Besetzung.