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Ein Diener trägt die britische Königskrone zur Parlamentseröffnung © Picture-Alliance / dpa
 

Blick in Europas Königshäuser

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Royales von Rolf Seelmann-Eggebert: Nachrichten, Bilder und Videos. mehr

 

NDR räumt beim Deutschen Fernsehpreis ab

Die ESC-Moderatoren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab werden mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Unterhaltung ausgezeichnet. © dpa Fotograf: Oliver Berg Detailansicht des Bildes Anke Engelke, Judith Rakers, Stefan Raab: Das ESC-Moderationsteam in Sektlaune. In fünf Kategorien ist der Deutsche Fernsehpreis in diesem Jahr an den NDR gegangen: Das Finale des "Eurovision Song Contests" (ESC) erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Unterhaltung". "Bester Fernsehfilm" wurde "Homevideo", eine Koproduktion von NDR und BR in Zusammenarbeit mit ARTE, hergestellt von teamWorx Television & Film GmbH. Hauptdarsteller Jonas Nay bekam zudem den mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis. Der ARD-Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert vom NDR wurde in der Sparte "Besondere Leistung Unterhaltung" geehrt. Auch in der Kategorie "Besondere Leistung Information" konnte der NDR punkten: Moderator Denis Scheck und Regisseur Andreas Ammer wurden für das ARD-Magazin "Druckfrisch" preisgekrönt, eine Gemeinschaftsproduktion von NDR, BR, HR und WDR. Der Deutsche Fernsehpreis wurde am Sonntag, 2. Oktober, in Köln vergeben.

Marmor: "Die Gewinner stehen für das Beste im Norden"

NDR Intendant Lutz Marmor sagte: "Ich bin begeistert, dass der NDR in den Königsdisziplinen Fernsehfilm und Unterhaltung ausgezeichnet wurde. Von der Maßstäbe setzenden Show des ESC bis zum Literaturmagazin, von der besonders kenntnisreichen royalen Berichterstattung bis zum ambitionierten Fernsehfilm, der das aktuelle Thema Cyber-Mobbing aufgreift - die Preisträger des NDR haben Hervorragendes geleistet. Ich danke der Jury und gratuliere. Die Gewinner stehen für das Beste am Norden."

ESC "fulminant vom Opening bis zum Siegersong"

Das Finale des "Eurovision Song Contest" 2011 am 14. Mai live aus Düsseldorf stieß in Deutschland und international auf begeisterte Reaktionen - es war in mehr als 50 Ländern zu sehen, der Marktanteil im Ersten lag bei 49,3 Prozent. Den "Deutschen Fernsehpreis" für ihre Leistung bei dem Mammut-Projekt erhielten die drei Moderatoren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab, Thomas Schreiber (NDR) als Teamchef für den Eurovision Song Contest, Jörg Grabosch (Brainpool TV GmbH), Bühnendesigner Florian Wieder und Lichtdesigner Jerry Appelt. "Fulminant vom Opening bis zum Siegersong, frech, souverän und dreisprachig präsentiert", hieß es zur Begründung.

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Logo Eurovision Song Contest Baku 2012 © EBU/Ictimai TV
 
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Der 57. Eurovision Song Contest in Baku

Roman Lob ist "Unser Star für Baku". Wie bereitet er sich auf den ESC in Baku vor? Auf welchem Stand sind die Vorbereitungen in Aserbaidschan? Was waren die Höhepunkte beim ESC 2011 in Düsseldorf? Hier finden Sie Informationen, Bilder und Videos zum Eurovision Song Contest. mehr

Cyber-Mobbing erstmals im Fokus eines deutschen Fernsehfilms

Jonas Nay bedankt sich für die Auszeichnung mit dem Deutschen Fernsehpreis. © dpa Fotograf: Oliver Berg Detailansicht des Bildes "Zutiefest bewegend" fand die Jury die Leistung von Newcomer Jonas Nay in "Homevideo". "Homevideo" ist der erste deutsche Fernsehfilm, der sich mit dem sogenannten Cyber-Mobbing auseinandersetzt. Die Jury meint: "Das intensive Spiel von Newcomer Jonas Nay ist zutiefst bewegend. Seine schonungslose und präzise Darstellung eines Teenagers, der unaufhaltsam im Strudel der Ereignisse ertrinkt, fesselt und quält zugleich. Nay liefert sich der Kamera aus und bringt den Zuschauer mit seinem eigenen Gefühlskampf in Bedrängnis." Im Mittelpunkt des Films steht der 15-jährige Jakob (gespielt von Jonas Nay). Seine Eltern Claas (Wotan Wilke Möhring) und Irina (Nicole Marischka) wissen wenig von ihm. Als ein kompromittierendes Video von Jakob in die Hände seiner Mitschüler gerät, stellen sie es ins Internet ...

Das Drehbuch schrieb Jan Braren, dramaturgische Beratung kam von Lothar Kurzawa, Regie führte Kilian Riedhof. Die Redaktion hatten Jeanette Würl (NDR), Claudia Simionescu (BR) und Andreas Schreitmüller (ARTE). Produzenten waren Christian Granderath, der heutige NDR Fernsehfilmchef, und Benjamin Benedict. Kameramann Benedict Neuenfels war für "Homevideo" bereits mit dem Deutschen Kamerapreis 2011 in der Kategorie Fernsehfilm/Dokudrama ausgezeichnet worden. Das Erste zeigt "Homevideo" am Mittwoch, 19. Oktober, um 20.15 Uhr.

Seelmann-Eggebert: Selbst die BBC baut auf seine royale Expertise

Rolf Seelmann-Eggebert beim Deutschen Fernsehpreis 2011 © dapd Fotograf: Hermann J. Knippertz Detailansicht des Bildes Stilvoll und souverän: Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert. Rolf Seelmann-Eggebert glänzt seit Jahrzehnten unter anderem als ARD-Adelsexperte mit seinen kenntnisreichen und kompetenten Live-Reportagen von großen Ereignissen an Europas Höfen - so bei der sechsstündigen Live-Übertragung der Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton am 29. April im Ersten ("Küss mich, Kate! - Prinz William traut sich"). Nach tagelanger Vorberichterstattung führte er die fast zehn Millionen Zuschauer stilvoll und souverän durch die Feierlichkeiten in London. Inzwischen bitten selbst BBC-Reporter ihren deutschen Kollegen um Rat, wenn es um die alljährliche Geburtstagsparade der Queen "Trooping the Colour" oder das berühmte "Last Night of the Proms"-Konzert in der Royal Albert Hall geht.

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Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert © Picture-Alliance / ZB
 

Der Adelsexperte der ARD

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Der ehemalige NDR Fernsehdirektor erhielt für seine Berichterstattung bereits zahlreiche Preise. Besonders mit seinen Live-Kommentaren bei königlichen Hochzeiten wurde er bekannt. mehr

Literatur zeitgemäß in Szene gesetzt

Buchexperte Denis Scheck ©WDR/Kurt Bauer © WDR Fotograf: Kurt Bauer Detailansicht des Bildes Literaturkritik zwischen Stand-up-Comedy, Feuilleton und Videoclip: Denis Scheck. "Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" startete im Februar 2003 im Ersten. Intelligent und immer mit einem Schuss Selbstironie spricht "Literatur-Reporter" Denis Scheck einmal im Monat mit Autorinnen und Autoren über ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Befürchtungen, ihre Ansichten über Leben und Tod - und, natürlich, ihre neuen Bücher. Höhepunkt jeder Sendung ist Denis Schecks pointierter Kommentar zur "Spiegel"-Bestseller-Liste: scharfzüngige Literaturkritik irgendwo zwischen Stand-up-Comedy, literarischem Feuilleton und Videoclip. Regisseur Andreas Ammer setzt "Druckfrisch" ins Bild und inszeniert große Geister mit einer einzigartigen Balance aus Hochglanz und Understatement. Die nächste Sendung läuft am Sonntag, 23. Oktober, um 23.35 Uhr im Ersten.

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Ein Bücherstapel. © dpa / Chromorange Fotograf: Chromorange
 
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Einmal im Monat plaudert Denis Scheck mit Autorinnen und Autoren über ihre Werke und ihre Ansichten. Aktuelle Informationen zu Büchern und Gästen der Sendung bei DasErste.de.

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Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD und ZDF, RTL und Sat.1 zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen vergeben.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/unterhaltung/fernsehpreis139.html
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Szenenbild "Homevideo": Jakob (Jonas Nay, rechts) gerät mit Henry (Jannik Schümann, links) und Tom (Willie Gerk, Mitte) aneinander. © NDR/Gordon Timpen
 

Cyber-Mobbing - Tatort Schule

N-JOY

Die NDR Koproduktion "Homevideo" zeigt, wie aus bloßem Spaß eine todernste Angelegenheit wird. mehr