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Graffiti6 schaffen das Dauergrinsen

von Inga Bellwinkel

graffiti6 in der Stadthalle Göttingen beim NDR 2 Soundcheck Neue Musikfestival © NDR 2 Fotograf: Axel Herzig Detailansicht des Bildes Jamie Scott überzeugt zu jeden Zeitpunkt. Zehn Sekunden Geschrammel, dann plötzlich das klare Zupfen einer Akustikgitarre und dazu eine wahnsinnig sanfte, soulige und charaktervolle Stimme. Jamie Scott singt den ersten Song "Lay Me Down" und nur wenig später setzt seine bessere Hälfte ThommyD mit einer perfekt passenden zweiten Stimme ein. Die Melodie geht sofort ins Mark und so manchen wird sie wohl auch zu Tränen rühren.

"Wir hatten einfach einen glücklichen Start"

Der Sänger und Gitarrist Jamie Scott erzählt im Interview mit NDR 2 Reporter Gunther Ohnrich, wie es zu dem überraschenden Erfolg von Graffiti6 kam.

Sie wissen, was sie tun

graffiti6 in der Stadthalle Göttingen beim NDR 2 Soundcheck Neue Musikfestival © NDR 2 Fotograf: Axel Herzig Detailansicht des Bildes ThommyD hat sichtlich Spaß im Jungen Theater in Göttingen. Wenn man die beiden Londoner Jamie Scott und TommyD (Danvers) mit ihrer Band so auf der Bühne sieht, dann wird schnell klar: Sie sind fürs Musikmachen geboren. Und sie sind keine Fachidioten, sondern musikalische Multitalente. Jedes Instrument setzt an einer Stelle ein, dass einem als Zuhörer nur einfällt: Ja, das klingt so richtig!

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graffiti6 in der Stadthalle Göttingen beim NDR 2 Soundcheck Neue Musikfestival © NDR 2 Fotograf: Axel Herzig
 
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Das Projekt um Jamie Scott bietet eine Mischung aus Pop, Psychedelia, R&B sowie British Northern Soul. Hier die Bilder vom Auftritt in Göttingen am 14. September 2012.

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Jamie Scott hat vor Graffiti6 schon eine mehrjährige Erfahrung als Solokünstler hinter sich. In dieser Kombination sind sie erst seit 2009 unterwegs. Und in Deutschland ist dies der allererste Auftritt der Band.

Ganz nah dran sein

Die Türen des Jungen Theaters in Göttingen sind noch weit geöffnet, als die Jungs bereits auf der Bühne stehen und es dauert nicht lange, da füllt sich Halle. Diese gute Laune, die dort herüberschallt möchte jeder ganz nah erleben. Und die Band muss gar nicht zusätzlich performen, die Musik allein reicht, dass die Zuschauer von selbst beginnen, zu klatschen und zu tanzen. Inzwischen steht niemand mehr still.

Nach dem fünften Song spricht Jamie Scott endlich zum Publikum. Bis dahin wirkte die Band auf der Bühne zwar selbstbewusst, aber im Umgang mit den Gästen eher schüchtern. Es folgt ein Liebeslied. Ein purer Song, in dem in jedem Wort Liebe zu spüren ist.

To Love Somebody

Der Superhit der Bee Gees "To Love Somebody" gesungen à la Graffiti6, mit einem unfassbar lässigen Keyboarder. Das Publikum hat bereits dieses wohlige Dauergrinsen im Gesicht, denn wenn es eins gibt, was diese Band verbreitet, dann ist es gute Laune. Kein Wunder, dass The Guardian Graffiti6 zur "Band Of The Day" kürte. Das war der Auftakt hoffentlich vieler weiterer Konzerte.

Die Tracklist vom Graffiti6-Konzert am 14. September im Jungen Theater Göttingen:

  • Lay Me Down
  • Foxes
  • Stare Into The Sun
  • Colours
  • This Man
  • Geoffrey Drake
  • To Love Somebody
  • Annie
  • Never Look Back
  • Stone In My Heart
  • Free

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/unterhaltung/events/soundcheck/graffiti189.html
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Ivy Quainoo, Cro und Tim Bendzko (Bildmontage) © Alexander Gnädiger (Tim Bendzko), Chimperator (Cro), Universal Music (Ivy Quainoo) Fotograf: Belle Music, Evil Images/Landmark Media
 

Das Pop-Festival in Göttingen

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Jamie Scott von Graffiti6 © EMI Music
 
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