Stand: 20.09.2017 00:01 Uhr

Nicht verpassen: Tipps zum Reeperbahn Festival

Das Reeperbahn Festival in Hamburg ist das größte Clubfestival Europas. Rund 500 Konzerte wird es bis zum 23. September bei der 12. Auflage geben. Bei so vielen Programmpunkten ist es schwer, den Überblick zu behalten. NDR.de hat sich durch das Programm gehört und gibt Tipps für das Festival.

Es sind vier Feiertage für jeden Musikfan: Mehr als 400 Bands und Künstler aus aller Welt gilt es zu entdecken. Die Viefalt ist riesig, fast alle Genres sind vertreten. Jeder Besucher kann so seinen eigenen Festival-Soundtrack kreieren. Vom Punk-Gig in einem Keller-Club bis hin zum Singer-Songwriter-Konzert in einer Kirche - alles ist möglich. Tipp: Sich einfach von der Musik und der Stimmung inspirieren, überraschen und treiben lassen. Wer Lust hat, sich auf Neues einzulassen, kann die besten internationalen Newcomer erleben. Die vielen unbekannten Namen im Programm sollten nicht abschrecken, sondern zum Entdecken anregen. So landet man vielleicht plötzlich bei einer Rockband aus Mali oder bei Rappern aus Jordanien. Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Einlassgarantie für die Club-Konzerte. Deshalb ist es ratsam, sich immer auch einen Plan B oder C zu überlegen.

Die Tipps für Mittwoch, 20. September:

  • Syml, 19.20 Uhr, Spielbude, US-Singer-Songwriter, emotionale, minimalistisch arrangierte Balladen. Weitere Auftritte: Fr., 16.30 Uhr, N-JOY Reeperbus / Sa., 13 Uhr, Festival Village

  • Isolation Berlin, 19.40 Uhr, Docks, deutschsprachiger Indie-Rock aus Berlin. Weiterer Auftritt: Sa., 23.30 Uhr, MS "Claudia"

  • Farewell Dear Ghost, 20 Uhr, Indra, tanzbarer und melodischer Indie-Elektro-Pop aus Österreich

  • Will Varley, 20.30 Uhr, Kaiserkeller, Singer-Songwriter aus Großbritannien, der gefühlvolle Folk-Songs spielt

  • Sue The Night, 22.20 Uhr, St. Pauli Museum, Indie-Pop aus den Niederlanden. Weitere Auftritte: Do, 16 Uhr, Molotow Sky Bar / Do, 21.30 Uhr, Festival Village

  • Skinny Lister, 22.45 Uhr, Kaiserkeller, mitreißender Folk-Rock aus England, eine feucht-fröhliche Party

  • The Bongo Club, 23.05 Uhr, Molotow Backyard, melodischer Indie-Rock aus Schweden. Weitere Auftritte: Do., 21 Uhr, Pooca Bar / Fr., 17 Uhr, Astra-Bühne "Zur geilen Knolle"

  • Leoniden, 23.30 Uhr, Mojo Club, Indie-Rock aus Hamburg und Kiel. Weiterer Auftritt: So, 00.10 Uhr, Knust (Festivaltag Sonnabend)

Alle Informationen zum Reeperbahn Festival

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Die Tipps für Donnerstag, 21. September:

  • Dakota, 15 Uhr, Molotow Sky Bar, Dream-Pop mit Indie-Gitarren. Weitere Auftritte: Do., 22 Uhr, Olivias Kiez Oase / Sa., 21.30 Uhr, MS "Claudia"

  • Billy Lockett, 20.10 Uhr, St. Pauli Kirche, Singer-Songwriter/Großbritannien, melancholische Popsongs, gefühlvolles Pianospiel

  • Gold Class, 20.30 Uhr, Kaiserkeller, düsterer Indie-Rock und Post-Punk, erinnert an Joy Division. Weiterer Auftritt: Fr., 13.30 Uhr, Molotow

  • J. Bernardt, 21.20 Uhr Moondoo, Indie-Pop aus Belgien vom Balthazar-Sänger. Weitere Auftritte: Do., 19.40 Uhr N-JOY Reeperbus / Sa., 17 Uhr, Molotow Backyard / Sa., 20.40 Uhr, Resonanzraum

  • Arcane Roots, 21.40 Uhr, Knust, Alternative-Rock aus Großbritannien, mal gefühlvoll, mal explosiv

  • Loney Dear, 23 Uhr, St. Pauli Kirche, melancholischer Indie-Folk-Pop aus Schweden

  • Maximo Park, 23.10 Uhr, Docks, energiegeladener Indie-Rock aus England. Weitere Auftritte: Do., 17 Uhr, Michelle Records / Do., 20.30 Uhr N-JOY Reeperbus

  • Childhood, 23.40 Uhr, Terrace Hill, britischer Indie-Pop und Sixties-Soul mit Retro-Charme

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Die Tipps für Freitag, 22. September:

  • Dream Wife, 20 Uhr, Molotow, britische Kunststudentinnen spielen kreativen Indie-Rock - punkig, schräg, eingängig, verspielt

  • Inheaven, 20.10 Uhr, Grüner Jäger, cooler Indie-Rock mit Grunge- und Punk-Einflüssen aus Großbritannien. Weiterer Auftritt: Sa., 15 Uhr, Molotow Backyard

  • The Drums, 21.10 Uhr, Uebel & Gefährlich, tanzbarer Surf-Elektro-Pop aus New York mit Indie-Gitarren

  • Alice Phoebe Lou, 21.20 Uhr, St. Michaelis Kirche, Singer-Songwriterin aus Südafrika mit außergewöhnlicher Stimme

  • Charlie Cunningham, 23 Uhr, St. Michaelis Kirche, britischer Singer-Singwriter, gefühlvolle Folk-Pop-Songs

  • Black Honey, 23.50 Uhr, Molotow, Indie-Rock aus England mit Shoegazer-Gitarren, atmosphärisch-düsterer Sound

  • Beth Ditto, 24 Uhr, Große Freiheit 36, die Ex-Sängerin von Gossip mixt Pop und Punk und beeindruckt mit ihrer Soulstimme

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Die ungewöhnlichsten und schönsten Festivalbühnen

Theater, Museum, Barkasse, Bunker oder auch Bank: Die Konzerte des Reeperbahn Festival finden teilweise an ungewöhnlichen Locations statt. Die schönste Bühne ist der Michel. Bildergalerie

Die Tipps für Sonnabend, 23. September:

  • Close Talker, 14 Uhr, Kukuun, Indie-Pop aus Kanada, eingängig, tanzbar, melancholisch. Weitere Auftritte: Fr., 17 Uhr, Michelle Records / Sa., 18 Uhr, Festival Village, Fritz-Bühne

  • Dangers Of The Sea, 19.30 Uhr, Knust, entspannter und melancholischer Folk-Pop aus Dänemark. Weiterer Auftritt: Sa., 15 Uhr, N-JOY Reeperbus

  • The Amazons, 19.30 Uhr, Große Freiheit 36, britischer Indie-Rock, melodisch, druckvoll und voller Energie.

  • The King Blues, 20.50 Uhr, Grünspan, mitreißender Rock aus England mit Punk-und Britpop-Einflüssen.

  • Fazerdaze, 22.30 Uhr, MS "Claudia", verträumter Indie-Pop aus Neuseeland. Weiterer Auftritt: Fr., 20.30 Uhr, Terrace Hill

  • Portugal.The Man, 23.15 Uhr, Docks, abwechslungsreicher und kreativer Indie-Pop aus den USA mit Einflüssen aus vielen Genres

  • The Districts, 24 Uhr, Grünspan, Indie-Folk-Rock aus den USA. Weiterer Auftritt: Sa., 22.05 Uhr, Molotow Backyard

  • Findlay, 24 Uhr, Terrace Hill, von Synthie-Pop über Indie-Rock bis hin zu Punk und Elektro - passt nicht in eine Schublade

Auch Showcases und Plattenladenkonzerte spannend

Eine besondere Atmosphäre herrscht bei den Plattenladen-Konzerten, wo auch Stars wie Maximo Park auftreten (Donnerstag, 17 Uhr, Michelle Records, Gertrudenkirchhof). About Songs & Books in Hamburg-Eimsbüttel hat zum Reeperbahn-Festival gleich vier Bands aus Kanada und den USA zu Gast (Sonnabend, 15 bis 17.30 Uhr, Schwenckestraße). Zu empfehlen sind zudem die sogenannten Showcases, bei denen Musiklabel ihre Bands vorstellen oder verschiedene Künstler aus einem Land auftreten. Vielversprechend sind vor allem die Veranstaltungen mit den etwa 50 Bands aus dem Festival-Partnerland Kanada. Aber Besucher können beispielsweise auch schwedische, niederländische oder polnische Bands kennenlernen. Einige Veranstaltungen beginnen schon mittags, aber das frühe Kommen lohnt sich - schließlich gibt es viel zu entdecken.

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