Mit "Rocky" bringt Sylvester Stallone seine Paraderolle auf die Musicalbühne. Da kann Dauerkonkurrent Arnold Schwarzenegger doch nicht tatenlos zusehen, spätestens 2015 brauchen wir "Terminator - Das Musical".
Überhaupt braucht es mehr Musicals mit Männerstoffen. Feuerwerk auf der Bühne! Action! Explodierende Raumschiffe! Wie passend, dass Disney gerade George Lucas die Rechte an "Star Wars" abgekauft hat. Wir warten gespannt auf "Star Wars - Die Rückkehr der Tatooine-Sänger".
Gut, klassische Liebesgeschichten dürfen natürlich nicht fehlen. Und um mehr junge Menschen in die Musicaltheater zu ziehen, gibt es eine ganz klare Lösung: "Twilight" muss gesungen werden. Kreisch!
Um bei den magischen Figuren zu bleiben. Es gibt da doch diesen Zauberlehrling. Nein, nicht den von Goethe. Diesen anderen, der immer auf Besen reitet und in ein Internat geht. Ja, genau, diesen "Harry Potter". Da gehen einem auch für die nächsten 30 Jahre die Fortsetzungen nicht aus.
Disney ist immer ganz weit vorn gewesen, wenn es um Musical-Umsetzungen der eigenen Filmstoffe ging. Langsam reicht's mit dem "König der Löwen". Es muss was Neues her, mit einem Tierbaby, das die Eltern sucht und die Bootsfahrt über die Elbe zum Musicaltheater soll auch bleiben: "Nemo"! - und das bitte in einem Unterwasser-Theater in der Elbe.
Abba hat eins, Udo Jürgens und Udo Lindenberg auch: Das Promi-Musical, eine Art Best-of-Album mit Pseudo-Handlung für die Songs der alten Stars. Aber da fehlen doch noch welche. Wo bleibt "Like A Virgin" von Madonna? Oder "Pokerface" von Lady Gaga, die Show mit den schrägsten Kostümen aller Zeiten?
"Starlight Express" ist das Musical, das schon am längsten ununterbrochen zu sehen ist. Leider läuft es in Bochum und nicht in Hamburg. Wenn also Menschen auf Rollschuhen, die so tun als wären sie Eisenbahnen, derart erfolgreich sind, dann ... geht das bestimmt auch mit riesigen Trucks, die sich in kämpfende Roboter verwandeln: "Transformers" ins Operettenhaus!
Exotik ist auch immer gut für die Musicalbühne. "Tarzan", "König der Löwen", "Dumbo" - Dschungel gab's schon öfter. Warum also nicht mal Karibik? Und dazu noch ein paar kernige Kerle und eine Hauptfigur, die mit Transgender-Elementen spielt? "Fluch der Karibik" würde sich auch Open Air auf einem Elbe-Seitenkanal ganz wunderbar machen.
Ein Genre wurde auf den Musicalbühnen bisher sträflich vernachlässigt: der Krimi. Spannung bei der Suche nach dem Mörder und tanzende Detektive. Das schreit doch geradezu nach Sherlock Homes und Dr. Watson. Oder nach einem typisch deutschen Stoff: Der gesungene "Tatort".
Ganz große Oper gibt es regelmäßig im Kino. Nein, nicht Liebesschnulzen mit Hugh Grant, sondern dem berühmtesten Agenten der Welt. James Bonds Tänzchen zwischen Bondgirl und Chefin M lassen sich choreografisch wunderbar umsetzen. Und genug Weltschmerz und Lebensfreude kann der Held hier auch besingen.
Und warum gehen Millionen Menschen weltweit jährlich hin? Sie wollen einige Stunden abschalten. [mehr]
Nein!
ES GIBT KIENE GUTEN MUSICALS! Das, verzeihen sie, dumme Volk wird abgelenkt damit es weiterhin nicht merkt wie es verars..t wird und die Humbugstadt macht schön mit. Raus kommt dann Kulturverlust... [mehr]