Stand: 14.05.2017 15:40 Uhr

Historische Rennwagen erobern Rastede

Wenn ein Bugatti Blue Train aus den 1930er Jahren gegen einen BMW 328 antritt, wenn wendige MGs neben historischen Bentleys über die Grasbahn düsen - dann sind in Rastede im Landkreis Ammerland wieder Vintage Race Days. Bereits zum fünften Mal fanden die an diesem Wochenende auf dem Rennplatz im Schlosspark statt. Und auch dieses Mal sind dabei wieder mehr als 60 - meist sehr wertvolle - Rennwagen aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zu insgesamt 22 Rennen gestartet. Neben drei Bugattis, mehreren Bentleys und MGs waren diesmal unter anderem ein Mercedes-Benz vom Typ SS Rennsport, vier Ford A Speedster und ein weltweit einzigartiger Siemens Protos aus dem Jahr 1920 mit dabei.

Das Bild zeigt einen Oldtimer während eines Rennens in Rastede. © NDR Fotograf: Oliver Gressieker

Race Days: Mit dem alten Blech zügig ums Eck

Bei den Vintage Race Days in Rastede haben rund 10.000 Gäste historische Rennwagen bestaunt. Das alte Blech sah aber nicht nur gut aus, sondern war auch schnell unterwegs.

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Bessere Sicht auf die Schätzchen

Damit die Zuschauer entlang der 1.000 Meter langen Grasbahn möglichst viel Abwechslung geboten bekommen, denken sich die Veranstalter Jahr für Jahr unterschiedliche Arten von Rennen aus - in diesem Jahr unter anderem Staffelläufe und Nachtrennen. Alle Rennen sind sogenannte Gleichmäßigkeitsrennen: Für die Fahrer gilt es, eine vorgegebene Rundenzeit möglichst genau zu treffen. Wer am nächsten dran liegt, gewinnt. Bei jedem Rennen treten zwischen zwölf und 15 Fahrzeuge gegeneinander an. In diesem Jahr kamen die meisten der insgesamt 62 Teams aus Deutschland, weitere Teilnehmer reisten unter anderem aus den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg an.

Seltene Oldtimer rasen über die Rasteder Grasbahn

Gewitter zwingt Veranstalter zum Abbruch

Bereits am Sonnabend lockten die Vintage Race Days rund 4.000 Besucher nach Rastede, allerdings musste der Renntag wegen eines Gewitters vorzeitig abgebrochen werden. Die ausgefallenen Rennen wurden am Sonntag - vor den Augen von rund 6.000 Zuschauern - nachgeholt. Damit bewegten sich die Besucherzahlen auf Vorjahresniveau - und die Veranstalter zeigten sich trotz der Wetterkapriolen zufrieden: "Die Rückmeldungen von Fahrern und Zuschauern sind durchweg positiv", sagte Veranstalter Gregor Schober NDR.de.

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